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Übergabe mit Abstand und im kleinen Rahmen: Bürgermeister Patrick Janik, Kindergartenleiterin Margarete Haseidl, Christina Frei (Hochbauamt), Stadtpfarrer Dr. Andreas Jall, Stadtbaumeister Stephan Weinl, Rainer Hoffmann (Raumstation Architekten), Kirchenpflegerin Brigitte Nagel sowie Walter Waldrauch (Raumstation Architekten, v.l.) bei der Inbetriebnahme des Kinderhauses.

Kinderhaus geht in Betrieb

Ohne großes Fest ist das neue Kinderhaus in Perchting Ende voriger Woche in Betrieb gegangen. Die ersten Kinder sind bereits eingezogen.

Perchting– Ein Tag der offenen Tür für die Bevölkerung ist in Planung, einen Termin gibt es aber noch nicht. „Wegen der aktuellen Lage hat sich die Stadtverwaltung zusammen mit der Katholischen Pfarrkirchenstiftung Perchting schweren Herzens dazu entschieden, auf ein Einweihungsfest zu verzichten“, teilte die Stadt per Pressemitteilung mit. Mit Handwerkern und Firmen soll separat gefeiert werden.

Vorigen Donnerstag sind die ersten Kindergartenkinder sowie die Krippengruppe in den Neubau eingezogen. Für die Betreuung stünden den Kleinen zukünftig neben einem Bewegungsraum ein Werkraum und ein Essraum mit Küche zur Verfügung. „Ein Highlight ist sicherlich der großzügige und begrünte Außenspielbereich, der Abenteuer für unterschiedliche Altersgruppen bietet. Außerdem gibt es Räume für die Verwaltung, Personal und Elterngespräche sowie Sanitärbereiche. Die Wärmeversorgung erfolgt über eine Pelletheizung, auf den südwärts ausgerichteten Dächern befindet sich eine Fotovoltaikanlage“, teilte das Rathaus mit.

Die reine Bauzeit habe 15 Monate betragen, Baubeginn war im März 2019. Bürgermeister Patrick Janik hat das fertiggestellte Kinderhaus zusammen mit Stadtbaumeister Stephan Weinl und Christina Frei vom städtischen Hochbauamt an Stadtpfarrer Dr. Andreas Jall und Kindergartenleiterin Margarete Haseidl von der Katholischen Pfarrkirchenstiftung Perchting übergeben. Mit dabei waren die Architekten Walter Waldrauch und Rainer Hoffmann von der Raumstation Architekten GmbH. „Als Willkommensgeschenk für die Kinder hatte der Erste Bürgermeister einen kleinen Spielzeuglaster mit im Gepäck, den stellvertretend Kindergartenleiterin Margarete Haseidl in Empfang nahm“, heißt es in der Mitteilung weiter. Angaben zu den Kosten machte die Stadt nicht, doch war immer von rund 4,5 Millionen Euro die Rede. Neben der Kindergarten- und der Krippengruppe zieht in den Neubau an der Jägersbrunner Straße noch eine Hortgruppe ein.

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