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Angekommen im Kreis der Pfarrgemeinderatsvertreter (v.l.): Anneliese Doll , Thomas Pentenrieder, Resi Much, Thomas Fersch, Pfarrer Albert Zott und Heinz Diehl. 

Pfarrverband Aufkirchen

Der neue Pfarrer: Bairisch, gesellig und schlagfertig

Mit einem erhabenen Festgottesdienst feierte der Pfarrverband Aufkirchen die Amtseinführung seines neuen Pfarrers Albert Zott.

Aufkirchen Es war ein beeindruckendes Bild, als die Fahnenabordnungen der Vereine hinter den vielen Ministranten in die Kirche einzogen, gefolgt von der hohen Geistlichkeit. Darunter waren der Wolfratshauser Dekan Gerhard Beham und sein Stellvertreter Pfarrer Peter Johannes Vogelsang, der Ebenhausener Pfarrer Anton Fürstenberger, Pfarrer Rupert Frania aus Höhenrain, Pater Joseph Posch vom Kloster Aufkirchen und die Diakone Ingo Mehlich, Karl-Heinz Weber und Marek Lange. Zelebriert wurde die Festandacht von Prälat Wolfgang Schwab, wobei Kirchenchor und Orchester unter Leitung von Matthias Bauernfeind der Feier einen würdigen musikalischen Rahmen gaben. Die Kirche war bis zum letzten Platz besetzt. Die Bürgermeister Rupert Monn und Eva John, politische und kirchliche Vertreter, Abordnungen von Vereinen und Verbänden und etwa 200 Gläubige waren gekommen, um die Erneuerung des Weiheversprechens und die Schlüsselübergabe mitzuerleben.

In seiner ersten Predigt nach der offiziellen Einführung berichtete der neue Pfarrer seiner Gemeinde, dass er 1975 schon mal in der Kirche in Aufkirchen gestanden habe, als Chorknabe. Seine Aufgabe sehe er darin, Güte und Menschenliebe zu den Menschen zu bringen. Als Krankenhaus-Seelsorger habe er oft „beschämt“ an den Betten gestanden und „etwas spüren dürfen von Güte und Menschenliebe“, sagte er und bat zugleich seine Kirchengemeinde um Unterstützung.

„Die Aufkirchner haben ein riesiges Glück gehabt mit dem neuen Pfarrer“, fand Carola Obermaier beim anschließenden Empfang im Pfarrsaal, wo die Gäste von der Lüßbacher Blaskapelle begrüßt wurden. Obermaier war mit ihrem Mann aus Regensburg angereist und beschrieb den neuen Pfarrer als „streng, aber gerecht“, „einer, der es schaffen wird, dass die Menschen in die Kirche kommen“. Sie muss es wissen – ihr Mann war Zotts Schuldirektor am Nepomuk-Gymnasium in Rohr bei Kelheim. Albert sei ein super Schüler gewesen, erinnerte er sich.

Unter den Gratulanten war auch Bergs evangelischer Pfarrer Johannes Habdank, der seinem Kollegen die berühmte Habdank-Bibel überreichte. Bergs Bürgermeister Monn betonte, den neuen Pfarrer als „liebenswürdigen Herrn“ kennengelernt zu haben und zählte seine gute Eigenschaften auf: „Er redet bairisch, ist gesellig, schlagfertig und die Predigten sind immer unter zehn Minuten.“ Auch im Starnberger Rathaus hat Zott schon seine Aufwartung gemacht, wie John erzählte. „Man spürt, dass Sie ihrer Berufung gefolgt sind.“     Astrid Amelungse-Kurth

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