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Das ehemalige Modehaus Münch im Herzen Starnbergs

Starnberg

Die Pläne fürs ehemalige Modehaus Münch: Alles neu am Kirchplatz

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Für das ehemalige Modehaus Münch ist ein neuer Mieter gefunden. Im November wird zwischen Kirchplatz und Hauptstraße das Einkaufshaus „Be Change“ eröffnen.

Starnberg – Das Modehaus Münch im Herzen Starnbergs war über vier Jahrzehnte lang eine der ersten Adressen der Kreisstadt. Seit einiger Zeit jedoch ist Schluss, mit 75 Jahren hat Klaus Münch aufgehört, das Geschäft steht nach einem wochenlangen Ausverkauf seit September leer, die Fenster im Erdgeschoss sind mittlerweile weiß verklebt. Nun steht endlich fest, wie es hinter der Fassade weitergeht.

Die Unternehmerin Friederike Müller, Inhaberin der Agentur „Die Starnbergerin“, wird zusammen mit einer Münchner Modeagentur das Objekt übernehmen. „In den wunderschönen großzügigen Räumen wird das Starnberger Publikum ab November ein Concept Store erwarten“, erklärt die Geschäftsfrau gegenüber dem Starnberger Merkur. Was sich dahinter verbirgt?

Unter dem Namen „Be Change“ sollen unterschiedliche hochwertige Marken aus unterschiedlichen Sortimenten angeboten werden. Friederike Müller: „Es wird Fashion für Damen und Herren geben, ausgewähltes Interieur, und für Gesundheitsbewusste gibt es auch einen Superfood-Corner.“

Das Einkaufen soll darüber hinaus für die Kunden zu einem Erlebnis werden. „Vielerlei Manufakturen stellen ihr Handwerk vor“, erklärt Müller das weitere Konzept: „Vom Schuster über den Parfümeur bis hin zum Fashion-Dinner.“ Abgerundet wird das exklusive Angebot durch eine Ladestation für Elektroautos von Tesla.

Insgesamt 400 Quadratmeter Verkaufsfläche auf drei Etagen stehen Friederike Müller und ihrem Partner Patrick Coppolecchia-Reinartz für ihr „Be Change“-Projekt am Kirchplatz zur Verfügung.

Die Entscheidung über den Vertragsabschluss ist unter den Starnberger Einzelhändlern mit Freude und Erleichterung zur Kenntnis genommen worden. „Wir freuen uns über die schnelle Lösung und die Tatsache, dass wir an diesem Standort keinen Leerstand haben“, sagt der Vorsitzende der City Initiative, Gerald Funk, dem Starnberger Merkur.

Die Entscheidung der Familie Münch, ihr Traditionsgeschäft aufzugeben, sei ein Schlag für die Stadt gewesen, gibt Funk zu. Gleichwohl spreche die jetzige Entwicklung für die Attraktivität des Einkaufsstandorts Starnberg. „Das ist ein gutes Zeichen und tut der gesamten Einzelhandelsstruktur in Starnberg gut“, sagt Funk.

Die oftmals vorgebrachte Kritik am zu geringen Angebot kontert Funk. „Unsere Flächen sind endlich und hochpreisig“, erklärt der Vorsitzende der Gewerbetreibenden und Einzelhändler. Da sei es nachvollziehbar, dass nicht alle Waren angeboten werden können. „Man kann aber trotzdem in Starnberg sehr gut einkaufen und flanieren“, stellt er klar.

Das will auch Friederike Müller mit „Be Change“ weiter stärken. „Wir möchten unseren Kunden einzigartige Kauferlebnisse in Verbindung mit innovativen, digitalen Möglichkeiten des Einkaufens anbieten“, sagt die Unternehmerin. Nähere Einzelheiten zu den einzelnen Anbietern dürften in Kürze folgen.

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