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Geeint und mit viel Frauenpower präsentierte sich die SPD beim Politischen Aschermittwoch: (v.l.) Starnbergs SPD-Fraktionschefin Christiane Falk als Gastgeberin, Bezirkskandidatin Sissi Fuchsenberger, Kreisvorsitzende Julia Ney, Dritter Landrat Tim Weidner und die Landtagskandidatin Christiane Kern.

Politischer Aschermittwoch

SPD demonstriert gute Laune

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GroKo, Mitgliederentscheid, Regierung - beim politischen Aschermittwoch der SPD in Leutstetten war einiges los.

Leutstetten – Als SPD-Mitglied hat man dieser Tage die Lacher immer auf seiner Seite: „Man mag es kaum glauben, dass es in derer Gegend a SPD gibt. Gratulation!“ Mit diesen Worten starteten die Wellküren ihr Musikkabarett bei der 20. Auflage des Politischen Aschermittwochs der Sozialdemokraten im Theatersaal in Leutstetten.

Dabei war die Stimmung angesichts der Lage der Partei eigentlich ziemlich blendend. „So viele wie heuer sind schon lange nicht mehr gekommen“, freute sich die SPD-Kreisvorsitzende Julia Ney im Gespräch mit dem Starnberger Merkur. Das Thema GroKo und der bevorstehende Mitgliederentscheid über den Koalitionsvertrag wurde nur am Rande erwähnt. Ney selbst hatte in ihrem Grußwort unterstrichen, dass einzig in der SPD die Mitglieder die Chance haben, über eine mögliche Regierungsbeteiligung auf Bundesebene direkt zu entscheiden. 

Fuchsenberger: „Was heißt denn zerrüttet?“

Sie verwies auch auf den Mitgliederansturm der vergangenen Wochen: „Diese Eintrittswelle zeigt mir, dass wir als Partei doch nicht alles so ganz falsch machen können.“ Später berichtete sie, dass es nicht etwa die GroKo-Gegner seien, die nun in Scharen eintreten, um die Koalition zu verhindern. „Ganz im Gegenteil. Viele sehen das Ergebnis der Verhandlungen positiv.“ Positive Stimmung verbreiten wollte auch die SPD-Bezirkstagskandidatin Sissi Fuchsenberger aus Berg. „Etwas hyperaktive Medien schreiben, die SPD sei zerrüttet. Was heißt denn zerrüttet?“, fragte sie. 

In ihrer 150-jährigen Geschichte habe die SPD viele Krisen überstanden, sagte sie. Und verwies auf die vielen starken Frauen, die die Partei – auch in besonders im Landkreis Starnberg – habe. Damit leitete sie dann über auf die Stimmkreiskandidatin der Sozialdemokraten für den bayerischen Landtag, Christiane Kern. Die spulte im Anschluss routiniert ihr Wahlprogramm herunter. Viel innere Sicherheit durch mehr Polizeibeamte auf der Straße, forderte die Polizeibeamtin. Neubauten für die Polizei in Gauting und Herrsching. Bezahlbaren Wohnraum für Menschen mit normalen Einkommen im Landkreis Starnberg – „ich suche selbst eine Wohnung hier.“ Und einen ÖPNV, der zuverlässig funktioniere und ausreichend finanziert sei. Applaus, und dann die Wellküren.

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