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Wenig Aufwand, viel Wirkung: Luise Gareis, Peter Mayer, Bürgermeisterin Eva John, Florian Mörtl, Peter Weigl und Stadtbaumeister Stephan Weinl (v.l.) auf dem fertiggestellten und freigegebenen Platz am Bahnhof Nord. Die Leutstettener Straße führt nun wieder am Rondell vorbei.

Bahnhof Nord in Starnberg

Mehr Platz für Fußgänger

Starnberg - Vor dem Starnberger Bahnhof Nord ist die Verkehrsführung geändert worden. Vordringliches Ziel war mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer.

Die Verkehrsregelung vor dem Bahnhof Nord ist seit Mittwoch geändert – die Leutstettener Straße ist wieder eine durchgängige Strecke, der Pseudo-Kreisverkehr dient ab sofort nur noch als Zufahrt zum Bahnhofsgebäude. Bürgermeisterin Eva John sieht in den rund 10 000 Euro teuren Markierungen und einer neuen Querungshilfe eine deutliche Verbesserung für Fußgänger und Radfahrer, von denen tägliche mehrere Tausend den Platz passierten.

Die Neuregelungen sehen so aus: Die Leutstettener Straße ist nun durchgehend auf 30 km/h beschränkt, führt aber wieder als vorfahrtsberechtigte Straße am bisherigen Kreisel vorbei. Der ist nun nur noch Zufahrt zum Parkhaus und zum Bahnhof selbst; die Bushaltestellen seien unverändert geblieben, sagte John. Eine Querungshilfe über die Leutstettener Straße genau in der Mitte des Rondells nimmt den Schleichweg auf, den viele nehmen – quer übers Rondell. Neu sind rot markierte Wege für Fußgänger und Radfahrer auf der Fahrbahn. Anlass für die Änderungen war John zufolge unter anderem die Ausweitung der Buslinien. Für die nächsten Jahre reiche das aus, später braucht es aber wohl einen neuen, größeren Busbahnhof. Der ist auf dem Tengelmann-Areal nebenan vorstellbar, das derzeit überplant wird (wir berichteten).

Obwohl eine Änderung der Leutstettener Straße schon seit Jahren beabsichtigt war, wurde sie nie umgesetzt. Ein Grund: Es gab Befürchtungen, Fördermittel könnten zurückgefordert werden. Dem sei aber gar nicht so, sagte John.

Aufpassen müssen Autofahrer und andere in jedem Fall: Der Zebrastreifen bleibt nämlich, weswegen es zwei Übergänge auf wenigen Metern gibt, und wer vom Bahnhof kommt, muss sehr vorsichtig beim Einbiegen sein. Das sieht auch die Polizei so, die zudem bekanntermaßen mit roten Wegen nicht einverstanden ist. Sie gaukelten eine Sicherheit vor, die es nicht geben könne. 

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