Unfall 

Radfahrer nach Sturz in Lebensgefahr

Zwei Unfälle am Mittwoch und Donnerstag haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig Helme beim Radfahren sind, sagt Polizeioberkommissar Madjar.

Starnberg – „Wir raten dringend, bei jeglichen Fahrten mit dem Fahrrad einen Helm zu tragen.“ Für Polizeioberkommissar Peter Madjar von der Starnberger Polizei gibt es daran nichts zu deuteln. Das hätten auch zwei Unfälle am Mittwoch und Donnerstag einmal mehr gezeigt. Vor allem der Unfall im Wald bei Wangen verlief dramatisch. 

Am Mittwoch gegen 12 Uhr fand ein Passant auf einem Waldweg zwischen Buchhof und Wangen einen gestürzten Radfahrer. Der 63-Jährige aus München war nicht mehr ansprechbar und musste vom Rettungsdienst künstlich beatmet werden. Den Zustand beschreibt Madja als lebensbedrohlich. Nachdem der Radfahrer stabilisiert war, brachte ihn ein Rettungshubschrauber in eine Klinik nach München. 

Weiterer Fahrradunfall am Donnerstag

Nach Auskunft des Krankenhauses erlitt der Mann ein schweres Schädel-Hirn-Trauma und musste sofort operiert werden. Mittlerweile sei sein Zustand stabil, sagt Madjar. Der 63-Jährige trug nach ersten Erkenntnissen keinen Helm. Wie es zu dem Sturz gekommen ist, ist bisher unklar. Andere Verkehrsteilnehmer waren offenbar nicht beteiligt. Ein weiterer Fahrradunfall ereignete sich am Donnerstag gegen 7 Uhr in der Söckinger Straße in Starnberg. Ein 14 Jahre alter Schüler aus Starnberg wollte mit seinem Fahrrad die Söckinger Straße unterhalb der Josef-Fischhaber-Straße überqueren. 

Er kam aus Richtung Maisinger Schlucht. Gleichzeitig fuhr ein 37-jähriger Starnberger mit seinem Rad auf der Söckinger Straße stadteinwärts. Es kam zum Zusammenstoß, wobei beide Fahrer stürzten. Der Schüler, der keinen Helm trug, zog sich dabei Schürfwunden zu und hatte Schmerzen am Kopf. Der 37-Jährige trug ebenfalls Schürfwunden sowie eine Platzwunde an der Lippe davon. Er hatte einen Helm auf, der nach dem Unfall jedoch stark beschädigt war. Er muss also mit dem Kopf aufgeschlagen sein. 

Sachschaden beträgt etwa 200 Euro

Der Rettungsdienst behandelte beide Personen und brachte den Erwachsenen ins Klinikum. An den Fahrrädern entstand ein Schaden von etwa 200 Euro. Da der Schüler laut Polizei die Straße überqueren wollte, ohne auf den Verkehr zu achten, erwarte ihn eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Rubriklistenbild: © dpa / Nicolas Armer

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