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Die Stadt Starnberg ruft zur großen Aufräumaktion auf.

Stadt Starnberg

Ramadama: Noch Luft nach oben

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Bislang haben sich für das große Ramadama in Starnberg vier Vereine, ein Kindergarten, eine Schule, 15 Einzelpersonen und der Jugendtreff gemeldet. 

Starnberg – Es soll eine große Aktion werden. Schulklassen, Vereine, Firmen und Einzelpersonen Hand in Hand. Alle machen mit beim großen Ramadama der Stadt Starnberg, machen die Stadt sauberer und dadurch wieder ein Stückchen lebenswerter. So in etwa stellt sich Bürgermeisterin Eva John die Ramadama-Woche vom 2. bis 6. Mai vor (wir berichteten). Der erste Rücklauf zeigt allerdings: Es ist noch Luft nach oben.

Bis Montagnachmittag hatten sich vier Vereine, ein Kindergarten, eine Grundschule sowie 15 Einzelpersonen im Rathaus fürs Ramadama angemeldet. Am gestrigen Dienstag kam der Jugendtreff Nepomuk dazu, der am Samstag, 6. Mai, kleine Schmierereien wie Sticker oder Edding-Tags im Stadtgebiet entfernen will. Hinweise auf beschmierte Stellen nimmt der Jugendtreff unter Tel. (0 81 51) 1 67 66 oder per E-Mail unter info@nepomuk-starnberg.de entgegen. Dort können sich übrigens auch noch Helfer melden.

Die Bürgermeisterin ist mit der ersten Zwischenbilanz zufrieden. „Es sind schon jetzt viel mehr Teilnehmer als in den vergangenen Jahren“, sagte sie gestern zum Starnberger Merkur. Allerdings gibt es in der Stadt auch Stimmen, die Kritik an der Organisation und dem zeitlichen Ablauf üben. So hatte John die Aktion erst bei einem Pressetermin an Gründonnerstag öffentlich gemacht.

„Viele Bürger waren da schon im Osterurlaub“, kritisiert Dr. Materna Weskamp in einem Schreiben an den Starnberger Merkur. Und die Ramadama-Woche so kurz nach den Schulferien könne das Mitwirken der Schulen aufgrund des vollen Lehrplans womöglich erschweren.

Weskamp hatte bereits Anfang des Jahres in einem Schreiben an John eine Neuorganisation des Ramadama angestoßen. Ihre Hoffnung: Der Stadt möge es gelingen, möglichst viele Starnberger zum Mitmachen zu bewegen. „Ich halte diese Veranstaltung für eines der wichtigsten und gleichzeitig billigsten Instrumente, den Gemeinsinn in unserer Stadt zu stärken“, schrieb Weskamp an John. Eine Antwort habe sie mehr als zwei Monate lang nicht erhalten. Nun befürchtet sie, „dass bei der bisherigen Organisationsart die Veranstaltung nicht den Zulauf bekommt, der insgesamt wünschenswert wäre“.

John dagegen will die Aktion nicht negativ sehen und freut sich über jeden, der mitmacht. „Wer Interesse hat, macht’s möglich. Dafür haben wir eine ganze Woche Zeit.“

Interessierte Bürger, Vereine, Firmen oder Gruppen, die sich beim Ramadama für Starnberg engagieren wollen, können sich noch bis diesen Freitag, 28. April, unter z (0 81 51) 77 21 93 oder unter gewerbeamt@starnberg.de anmelden. Dort erfahren sie alles Weitere. Am 6. Mai gibt es für alle Helfer ab 15 Uhr im Feuerwehrhaus eine Dankeschön-Brotzeit und eine Tombola.

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