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Gruppenfoto beim Abschlussfest: Einige der Ramadama-Helfer am Feuerwehrgerätehaus.

Ramadama

Starnberg wieder ein Stück sauberer

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Etwa 500 Starnberger, darunter 400 Kinder und Jugendliche, haben sich heuer am Ramadama in Starnberg beteiligt. Die Bürgermeisterin ist zufrieden.

Starnberg – Bürgermeisterin Eva John hat eine positive Bilanz der zweiten Starnberger Ramadama-Woche gezogen. Etwa 500 Starnberger hätten sich an der Aufräumaktion von Mittwoch bis Samstag beteiligt, sagte sie am Sonntag gegenüber dem Starnberger Merkur. „Das waren viel mehr als im vergangenen Jahr“, sagte John. Vor allem der aktive Nachwuchs freute die Bürgermeisterin. Denn etwa 400 Teilnehmer seien Kinder gewesen.

Die Starnberger Kindergärten beteiligten sich ebenso an der Aktion wie die Fünfseenschule, die Montessorischule, die Grundschule mit Kinderhort, die Mittelschule und die Fachoberschule (FOS). Mit eigenen Gruppen waren auch die Jugendfeuerwehr, die BRK-Wasserwacht, der SUP Club Starnberg und der Polizeitauchsportverein an Land und auf dem Wasser unterwegs, um achtlos weggeworfenen Müll einzusammeln. 13 städtische Mitarbeiter beteiligten sich ebenso am Ramadama wie die beiden Stadträte Christine Lipovec und Josef Pfister.

Insgesamt 60 Säcke voller Müll und Unrat sammelten die Teilnehmer, darunter einen alten Einkaufswagen, Autoreifen und sogar eine Liege, zählte John auf. Für die Entsorgung des Abfalls ist nun der städtische Betriebshof zuständig. Über das Müllaufkommen hätten viele Leute gesagt, es sei gar nicht so schlimm gewesen, wie sie befürchtet hätten, sagte John, die beim Abschlussfest am Samstagnachmittag am Feuerwehrgerätehaus allen ehrenamtlichen Helfern dankte. Dabei wurden unter den Teilnehmern auch Preise wie Gutscheine für die Schifffahrt, das Seebad oder das Kino verlost.

„Das Konzept mit mehreren Tagen hat sich bewährt“, sagte John und blickte bereits ins kommende Jahr. „Das werden wir auf jeden Fall fortführen.“

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