Die blanke Zerstörungswut: Zwei dieser riesigen Schaukastenscheiben in der Unterführung des Bahnhof See wurden am Samstagabend eingeschlagen. Drei junge Leute aus München stehen unter Verdacht.
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Die blanke Zerstörungswut: Zwei dieser riesigen Schaukastenscheiben in der Unterführung des Bahnhof See in Starnberg wurden am Samstagabend eingeschlagen. Drei junge Leute aus München stehen unter Verdacht.

Polizei ermittelt gegen drei Jugendliche

Randale am Bahnhof: Verdächtige bekannt

  • Peter Schiebel
    vonPeter Schiebel
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Randalierer haben am Samstag zwei große Schaukastenscheiben in der Unterführung des Bahnhof See in Starnberg zerstört. Immerhin sind der Polizei drei Verdächtige bekannt.

Starnberg – Diesem aufmerksamen Zeugen sei Dank: Als er mitbekam, wie drei junge Leute am Samstagabend gegen 22.15 Uhr zwei der riesigen Schaukastenscheiben in der Unterführung des Bahnhof See einschlugen, informierte er sofort die Polizei. Schon kurz darauf konnte eine Streife der Bundespolizeidirektion München unweit des Bahnhofs drei Jugendliche antreffen, auf die die Beschreibung des Zeugen passte.Dabei handelte es sich um eine 18 Jahre alte Frau und zwei Männer im Alter von 17 und 18 Jahren. Alle stammen aus München, wie die Bundespolizei auf Anfrage mitteilte.

Noch vor Ort nahmen die Beamten die Personalien der Gruppe auf. Anschließend durften die Jugendlichen wieder nach Hause fahren. Sie werden bei der Bundespolizei allerdings als „Tatverdächtige“ geführt, wie eine Sprecherin gegenüber dem Starnberger Merkur sagte. Weitere Vernehmungen dürften also folgen. Nähere Einzelheiten zu dem Fall waren gestern deswegen aber noch nicht bekannt – weder zur Motivation noch zu einer möglichen Alkoholisierung. Darüber hinaus wertet die Polizei die Videoaufzeichnungen der Kameras aus, die sich in der Bahnsteigunterführung befinden. Auch Spuren am Tatort wurden gesichert.

Erst vor einer Woche hatte es einen ähnlichen Fall am S-Bahn-Halt Geisenbrunn gegeben. Wie berichtet, hatten bislang unbekannte Täter mehrere Scheiben von Vitrinen und eines Wartehäuschens auf den Bahnsteigen eingeschlagen. Der Schaden in dem Fall betrug 6000 Euro. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur. Damals wollen Zeugen eine Gruppe von 20 jungen Leuten auf dem Bahnsteig gesehen haben. Wie hoch der Schaden in Starnberg ist, ist nicht bekannt.

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