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Sehr schön, aber auch schön teuer: Die Neugestaltung des Georgenbachs hat rund 1,8 Millionen Euro gekostet. 

Rechnungsprüfungsausschuss

Kostenexplosion am Georgenbach

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Starnberg –  Der Georgenbach-Umbau am Tutzinger-Hof-Platz wird doppelt so teuer wie geplant. Dafür gibt es viele Gründe, sagt CSU-Stadtrat Thomas Beigel.

Doppelt so teuer als geplant – das ist die Bilanz des Georgenbach-Umbaus am Tutzinger-Hof-Platz. CSU-Stadtrat Thomas Beigel legte im Rechnungsprüfungsausschuss die Chronologie der Zahlen offen: 840 000 Euro kalkulierte Kosten im Juni 2014, Vergabe ein halbes Jahr später für 944 000 Euro plus Nebenkosten – am Ende kostet „das ganze Projekt wahrscheinlich 1,8 Millionen Euro“, rechnete Beigel vor. Immerhin hat die Stadt dafür öffentliche Zuschüsse in Höhe von 645 000 Euro bekommen.

Gründe für die Kostenexplosion habe es viele gegeben, unter anderem eine Kontaminierung des Erdreichs, erklärte Beigel nach Durchsicht der Akten. Kritik an der Verwaltung um Bürgermeisterin Eva John gab es seitens der Rechnungsprüfer deswegen nicht, wohl aber zwei Empfehlungen: Die Entsorgung möglicher Altlasten sollte künftig von Haus aus höher kalkuliert werden – außerdem sollten dem Stadtrat bei größeren Bauprojekten regelmäßig Quartalsberichte vorgelegt werden. Finanziell sauber gearbeitet wurde auch bei anderen Großprojekten. So hatten die Rechnungsprüfer bei der Baustelle Wasserpark ebenso wenig zu beanstanden wie bei der Vergabe des Verkehrsentwicklungsplans an das Ingenieurbüro SHP.

Wasserpark laut Beigel finanziell und zeitlich „im Rahmen“

„Wir haben uns die ganze Geschichte des Wasserparks angeschaut“, sagte Beigel. „In letzter Konsequenz sind wir im Rahmen.“ Das gelte finanziell genauso wie vom Zeitplan her. 19 Millionen Euro kostet der Umbau, der im Herbst als Seebad Starnberg wieder in Betrieb gehen soll.

Was die Verträge mit SHP anbelangt, so hatte Martina Neubauer (Grüne) nichts zu bemängeln. „Der Basisvertrag ist ordnungsgemäß“, sagte sie. Allerdings habe die Verwaltung für zwei Folgeaufträge – eine Verkehrszählung und das Konzept Innenstadt – keine Beschlüsse des Stadtrats mehr eingeholt. Ausschussvorsitzender Markus Mooser (WPS) warnte in dem Zusammenhang vor der „Salamitaktik“. 

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