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Ein Polizeifahrzeug steht hinter einem rot-weißen Polizeiabsperrband.
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Die Polizei war am Montagmorgen auf der Autobahn A 95 schwer beschäftigt: Ein Porsche-Fahrer war in den VW Up einer 23-jährigen Ulmerin gefahren. Anschließend krachte es noch zweimal (Symbolfoto).

Drei Unfälle am Morgen auf der Autobahn A 95

Regennasse Fahrbahn: Porsche-Fahrer kann nicht bremsen und fährt in VW Up

  • vonSandra Sedlmaier
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Zwei Leichtverletzte und ein hoher Sachschaden: Das ist die Bilanz eines Unfall am Montagmorgen auf der Autobahn A95. Kurz darauf krachte es fast an der selben Stelle noch zweimal.

Starnberg – Irgendwie war die Strecke auf der Autobahn A 95 gestern zwischen Starnberger Dreieck und Fürstenried schlecht bestrahlt: Innerhalb von zwei Stunden krachte es dort dreimal. Die Ursache war jedes Mal eine nicht an die Straßenverhältnisse angepasste Geschwindigkeit. Drei Menschen wurden verletzt, einer davon nicht unerheblich. Den Sachschaden beziffert die Verkehrspolizei Weilheim auf insgesamt rund 80 000 Euro.

Der erste Unfall, der sich gegen 8.15 Uhr in Fahrtrichtung München ereignete, passierte wegen eines verlorenen Gegenstandes auf der linken Spur. Ein 20-jähriger Porsche-Fahrer aus Breitbrunn war laut Polizei zu schnell angesichts der nassen Fahrbahn unterwegs. Der Breitbrunner sah das Teil wohl, konnte aber nicht mehr ausweichen. „Der Porsche-Fahrer bremste und kam dabei nach rechts“, so ein Polizeisprecher. Dort fuhr eine 23-jährige Frau aus Ulm mit ihrem VW Up. Der Porsche fuhr seitlich in den Kleinwagen, der nun ein wirtschaftlicher Totalschaden ist. Auch der Porsche wurde erheblich beschädigt.

Beide Fahrer wurden zur Abklärung eventuell schwererer Verletzungen ins Starnberger Klinikum gebracht. Der Sachschaden beträgt rund 40 000 Euro, schätzen die Beamten. Woher das Teil kam, ist noch unklar. Wer etwas weiß, möge sich melden: z (08 81) 64 03 02. Eine Spur der Autobahn war zeitweise gesperrt. Nur während des Abschleppens der beiden Unfallfahrzeuge war die A 95 für 20 Minuten voll gesperrt. Der bis zu drei Kilometer lange Stau hatte sich nach eineinhalb Stunden aufgelöst. Die Feuerwehren aus Hohenschäftlarn und Neufahrn waren mit vier Fahrzeugen und 17 Mann vor Ort.

Knapp zwei Stunden später gab es in der Gegenrichtung den nächsten Unfall. Ein 23-jähriger Daimler-Benz-Fahrer aus Wolfratshausen verlor gegen 10 Uhr die Kontrolle über sein Fahrzeug – laut Polizei war er bei dem starken Regen zu schnell. Der Fahrer blieb unverletzt, der Schaden am Pkw beträgt etwa 20 000 Euro.

Erhebliche Verletzungen trug dagegen ein 51-jähriger Fahrer eines Ford Mustang davon. Er kam etwa drei Minuten nach dem Wolfratshauser und 200 Meter von dessen Unfall entfernt ins Schleudern, drehte sich zweimal um die eigene Achse, kollidierte mit der Mittelleitplanke und dann mit der rechten Schutzplanke. Der Mann brach sich unter anderem den Arm. Sachschaden am Ford: etwa 20 000 Euro. Feuerwehren regelten den Verkehr. Die Autobahn war etwa zehn Minuten gesperrt.

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