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Asyl

Im Februar 40 Prozent weniger neue Flüchtlinge im Landkreis

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Landkreis – Bereits ab 8. Februar wird die Regierung von Oberbayern den oberbayerischen Landkreisen vorläufig 40 Prozent weniger Asylsuchende als bisher zuweisen.

Für den Landkreis Starnberg bedeutet das, dass statt bisher 53 Flüchtlingen pro Woche nur noch 32 aufgenommen und untergebracht werden müssen. Die Regierung von Oberbayern betont zwar, dass die Reduzierung nur vorläufig sei – eine endgültige Neuberechnung sei erst Ende Februar möglich – im Landratsamt dürfte die Nachricht dennoch mit gemischten Gefühlen aufgenommen werden.

Denn in diesem Jahr verschuldet sich der Landkreis gerade mit rund 60 Millionen Euro für den Bau von Containerdörfern und Leichtbauhallen. Diese Investitionen sollten dadurch refinanziert werden, dass die Regierung von Oberbayern die Objekte für die Unterbringung von Flüchtlingen anmietet. Kommen weniger, fließen auch weniger Mieteinnahmen. Abends meldete sich dann der Sprecher des Landratsamtes, Stefan Diebl, zu Wort. „Es ist noch zu früh, in Freudenstürme auszubrechen“, meinte er.

 Insbesondere mit Blick darauf, dass die sinkende Zuweisung zunächst nur bis Ende des Monats befristet seien. Der Landkreis geht davon aus, dass die bisher geplanten Unterbringungsmöglichkeiten ungeachtet dessen weiter benötigt werden. Im Moment bringe der Rückgang natürlich eine Entlastung. Diebl betonte aber, dass die Aufgabe, vor der der Landkreis steht, nach wie vor sehr groß ist.

 Bislang war man davon ausgegangen, dass bis zum Jahresende im Landkreis Starnberg 4400 Asylbewerber leben werden. Wenn die Zahl der neu hinzukommenden Flüchtlinge dauerhaft auf dem Februar-Niveau bleiben, würde das bedeuten, dass es Ende 2016 rund 900 Asylsuchende weniger sind.

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