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Ein Regionalzug der "Werdenfelsbahn" auf der Fahrt durch den Bahnhof Starnberg Nord.

Stadtrat Starnberg

Regionalzughalt: Entscheidung hinter verschlossenen Türen

Der Starnberger Stadtrat hat sich erneut mit der der Frage befasst, wo künftig Regionalzüge in Starnberg halten sollen. Da es um Verhandlungen mit der Bahn geht, traf er die Entscheidung hinter verschlossenen Türen.

Starnberg - Die ursprünglich für den öffentlichen Teil der Stadtratssondersitzung am Donnerstagabend geplante Debatte und Entscheidung über die Verlegung des Regionalzughaltes wurde durch einen Mehrheitsbeschluss auf Antrag von Prof. Günther Picker (WPS) in den nichtöffentlichen Teil verlegt. Ein Ergebnis wurde am Freitag nicht bekannt – und das hatte Picker auch beabsichtigt, denn die Entscheidung spiele in die laufende Mediation zwischen Stadt und Bahn hinein. Das Votum des Rates „muss nicht in der Zeitung stehen“, sagte Picker – es ging also um die Verhandlungstaktik. 

Die Sitzung wurde deswegen schon zu Beginn kurz ohne Öffentlichkeit fortgesetzt, damit nichtöffentlich über die Nichtöffentlichkeit beraten werden konnte. Der Rat entschied sich für eine Beratung hinter verschlossenen Türen. Dr. Franz Sengl (Grüne) hatte noch versucht, die Beratung öffentlich zu belassen: Das Thema sei für die Bevölkerung wichtig und sei bereits mehrfach vor Publikum besprochen worden.

An welchem der Bahnhöfe die Züge halten sollen, wird schon seit Jahren diskutiert. Bisher gab es eine Mehrheit für eine Verlagerung an den Bahnhof Nord.

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