Landratsamt wartet noch ab

Rheinlandstraße: Beratung verschoben

Starnberg - Der Umbauplan für die Starnberger Rheinlandstraße liegt auf Eis. Im Bauausschuss wurde er nicht besprochen, weil das Landratsamt die neue Verkehrsregelung derzeit nicht genehmigen will.

Entgegen der Tagesordnung wurde das Umbauprojekt für die Starnberger Rheinlandstraße am Donnerstag  im Bauausschuss des Stadtrates nicht behandelt. Der Punkt flog von der Tagesordnung mit der Begründung, die Bearbeitung im Landratsamt werde noch etwas dauern. Allerdings soll der Umbauplan nach einer Entscheidung dem Ausschuss vorgelegt werden. Im Ausschuss gab es auch Kritik am Plan. Nach Angaben von Bürgermeisterin Eva John soll es demnächst ein weiteres Abstimmungsgespräch geben.

Die Stadt will die Fahrtrichtung auf dem 160 Meter langen Stück vor dem Gymnasium umkehren und die Straße inklusive der Einmündung in die Münchner Straße für rund 370 000 Euro umbauen lassen – in den Sommerferien. Dann wäre eine Abkürzung zur Hanfelder Straße unmöglich. Das Landratsamt will das nicht genehmigen, solange es nicht alle Planungen für den Verkehr in der Starnberger Innenstadt kennt. Nach Angaben von Bürgermeisterin Eva John soll es demnächst ein weiteres Abstimmungsgespräch geben.

Anwohner hatten sich gegen den Wechsel der Fahrtrichtung ausgesprochen, da sie mehr Verkehr in Wohngebieten fürchten. 

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