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Mysteriöser Unfall mit S-Bahn: Blutender Mann verschwunden

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Polizei und Rettungskräfte sind in der Nacht zum Sonntag zu einem Einsatz zwischen Bahnhof Nord und See gerufen worden. Die Suche nach dem Verletzten blieb jedoch ohne Ergebnis.

Starnberg – Ein dramatischer Notruf – und ein mysteriöses Ende: Die Bahnstrecke durch Starnberg war in der Nacht von Samstag auf Sonntag Schauplatz eines Großeinsatzes von Polizei und Rettungskräften. Gegen 0.50 Uhr informierte der Führer einer S 6 aus Richtung München, dass er soeben vermutlich eine Person überrollt habe. Die mit etwa 60 Fahrgästen besetzte S-Bahn blieb sofort zwischen den Bahnhöfen Nord und See stehen. Bundespolizei, Landespolizei und Retter machten sich unverzüglich auf den Weg zum Einsatzort im Bereich Josef-Jägerhuber-Straße/Perchastraße/Dampfschiffstraße.

„Kurz darauf nahm der Lokführer wahr, dass die Person, die er glaubte überrollt zu haben, an seinem Triebwagen vorbeigegangen sei“, berichtet der Sprecher der Bundespolizeiinspektion München, Wolfgang Hauner, auf Anfrage des Starnberger Merkur. Der Mann habe an der Schulter stark geblutet, sei über einen Zaun geklettert und in Richtung der Fußgängerunterführung verschwunden.

Sofort suchten die Polizisten den Bereich ab – und entdeckten in der Tat eine Blutspur. Die endete allerdings an dem Zaun. Auch ein sofort eingesetzter Polizeihund verlor an dieser Stelle die Spur.

Wohin der Mann verschwunden ist, wie es überhaupt zu dem Unfall gekommen ist – das sind Fragen, auf die auch die Bundespolizei bislang noch keine Antworten hat. „Ob der Mann unter Alkoholeinfluss stand oder warum er sich sonst in dem Bereich aufgehalten hat, ist reine Spekulation“, sagt Polizeisprecher Hauner. Fakt ist, dass die S-Bahn nach mehr als einer Stunde Wartezeit weiter zum Bahnhof See fahren konnte.  ps

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