Brexit: London und Brüssel sind sich einig über künftige Beziehungen

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Stadtverwaltung

Schöner suchen auf starnberg.de

Mehr als zehn Jahre hatte die Internetseite der Stadt ihr Gesicht nicht verändert. Vor knapp einer Woche ging eine neue Seite online, die bei den Nutzern auch ankommt. Zugleich bietet die Stadt mehr digitalen Service – und vor allem weniger Herumsuchen mit der Maus.

Starnberg– Ohne Internetseite kommt in heutiger Zeit keine Stadt oder Gemeinde mehr aus. Die Stadt Starnberg hatte die vergangenen mehr als zehn Jahre eine unveränderte Präsenz im weltweiten Netz, die ihren Zweck erfüllt, aber nicht mehr nach den heutigen Standards. „Die alte Homepage war technisch veraltet und wenig nutzerfreundlich“, begründet Stadtsprecherin Lena Choi den Wechsel auf eine neue Seite. Mit rund 28 000 Euro war das nur auf den ersten Blick teuer. Choi: „Eine lohnenswerte Investition.“ Denn: Nun können auch Handy- und Tabletnutzer die Seite verwenden, ohne zu verzweifeln.

Die alte Webseite der Stadt

Die Stadtverwaltung sieht die neue Seite unter www.starnberg.de als übersichtlicher und nutzerfreundlicher an. „Wir haben bei der Umsetzung den Fokus auf eine übersichtliche, einheitliche und bürgerfreundliche Struktur gelegt. Es war uns wichtig, dass die Besucher der Seite schnell das finden, wonach sie suchen“, erklärte Bürgermeisterin Eva John. Und in der Tat: Musste man auf der alten Seite schon wissen, wo man was findet, geht dies auf der neuen einfacher vonstatten – auch, weil die meist genutzten Seiten angezeigt werden und die Struktur etwas einleuchtender ist als früher. Das Angebot ist in fünf Bereiche unterteilt: „Kultur und Freizeit“, „Bürgerservice und Verwaltung“, „Gesellschaft und Soziales“, „Familie und Bildung“ sowie „Wirtschaft, Planen und Bauen“.

Neu auf der Seite, hob die Stadt in einer Pressemitteilung hervor, sei, dass Museum Starnberger See, Musikschule, Stadtbücherei, Schlossberghalle und Kulturbahnhof nun auch auf der Homepage einen festen Platz hätten und optisch einheitlich präsentiert würden. Wichtig ist auch der Punkt „Was erledige ich wo“ – eine Art Behördennavigator für die Stadtverwaltung.

Die neue Webseite der Stadt

Beim digitalen Service hat die Stadt ebenfalls neue Wege beschritten, erklärt Lena Choi auf Nachfrage. Die Stadt Starnberg sei nun auch beim „Bayern-Portal“ (www.starnberg.de/buergerservice-verwaltung/was-erledige-ich-wo) vertreten. Damit biete die Stadt die Online-Services im Sinne von E-Gouvernement in einem virtuellen Bürgerbüro (www.freistaat.bayern/dokumente/behoerde/04664534460/onlineverfahren) an. „Damit die Bürger diesen Service schneller finden, werden wir noch einen ,Button’ auf der Startseite einbauen – bisher ist dieser Service auf der Seite ,Was erledige ich wo’ zu finden“, erklärte Lena Choi. Zum Service gehören unter anderem An- und Abmeldung eines Nebenwohnsitzes, Gewerbemeldungen, Passabfrage, Reisedokumente für Kinder, Briefwahlen oder Zuzug. Und: Man kann nun direkt auf der Seite widersprechen, dass die eigene Adresse an Firmen herausgegeben wird, etwa für Adressbücher. Was es nicht mehr gibt, sind Bebauungspläne. Das soll nur übergangsweise so sein. „Die Bebauungspläne werden ab nächster Woche wie gewohnt wieder über das Geografische Informationssystem abrufbar sein“, kündigt Choi an.

„Bei der Stadt sind bereits erste Reaktionen von Nutzern der Seite eingegangen, die vor allem die neue Übersichtlichkeit positiv finden und dass man mit nur wenigen Klicks ans Ziel kommt“, erklärt Choi. Auswertungen zeigen, dass die aktuellen Meldungen, Ämter-Übersicht und „Was erledige ich wo“ am meisten genutzt werden. In den ersten zehn Tagen waren rund 5000 Nutzer auf der Seite unterwegs.

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