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„Schöner zum See“ für schnelle Verkehrsberuhigung

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Die bunten Markierungen und Malereien von Schülern des Gymnasiums Starnberg erregen auf dem Bahnhofplatz Interesse – die Idee der Stadt, die gesperrten Flächen mit Aktionen und Gastronomie zu nutzen, ist bisher kaum vorangekommen. Belebt wird der Bereich in jedem Fall bei „Starnberg bewegt“ am Sonntag, 26. Juni.
Die bunten Markierungen und Malereien von Schülern des Gymnasiums Starnberg erregen auf dem Bahnhofplatz Interesse – die Idee der Stadt, die gesperrten Flächen mit Aktionen und Gastronomie zu nutzen, ist bisher kaum vorangekommen. Der Verein „Schöner zum See“ sieht die Umsetzung der Ideen als unwürdig an. © Dagmar Rutt

Der Verein „Schöner zum See“ findet das Ziel von „See and the City“, im Bahnhofsbereich in Starnberg für eine Verkehrsberuhigung zu sorgen, als nicht erfüllt an. Er verweist auf andere Konzepte.

Starnberg – Der Bürgerverein „Schöner zum See“ hat den Stadtrat zu einer schnellen, dauerhaften Verkehrsberuhigung am Bahnhof See aufgefordert und das Projekt „See and the City“als „unwürdig“ bezeichnet. In einem offenen Brief an Stadtrat und Bürgermeister Patrick Janik verweist der Verein, namentlich Iris Ziebart als erste Vorsitzende, auf bereits vorliegende Konzepte. „See an the City“ sei gut gemeint gewesen.

Man wolle, schreibt sie, das Projekt „See and the City“ nicht mit weiterer Kritik überziehen, jedoch sei mit der teilweisen und inzwischen wieder geänderten Sperrung einzelner Flächen für mehr Aufenthaltsqualität eine Verkehrsberuhigung nicht erreicht worden. „Absperrungen mit Warnbaken signalisieren Baustelle! Die Ausführungen werden dem Anspruch unserer kostbaren Lage am See und der umgebenden Denkmäler nicht gerecht, die Gestaltung ist einer Stadt wie Starnberg unwürdig“, schreibt Iris Ziebart an alle Stadträte.

Verein: Diverse Konzepte liegen im Rathaus vor

„Das sollte allerdings nicht dazu führen, dass das Ziel der Beruhigung des Bahnhofvorplatzes und letztlich der Innenstadt, wieder aufgegeben wird. Nachdem sich nun der B 2- Tunnel verzögert und in den nächsten zehn Jahren nicht damit zu rechnen ist, ist es umso wichtiger, dass Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung jetzt umgesetzt werden. Sehr viele Varianten an Vorschlägen dazu ruhen in den Schubladen im Rathaus. Es würde sich lohnen, diese mit den Planern und heute gewählten Stadträten wieder aufzurufen und eine Entscheidung zu wagen“, heißt es in dem Brief weiter. Jede Verkehrsberuhigung scheitere, solange der Durchgangsverkehr, der die Hauptstraße umgehen wolle, durch die Wittelsbacher- und Kaiser-Wilhelm-Straße ungehindert fahren könne. Ziebart verweist auf einige Konzepte, die das ändern wollten – den Stadtentwicklungsplan etwa, den Verkehrsentwicklungsplan oder das STAgenda-Konzept „Lebendiges Starnberg“. Der Verein „Schöner zum See“, der sich für eine Aufwertung des Bahnhofsumfeldes ohne Gleisverlegung einsetzt, wolle sich daran gerne und möglichst frühzeitig beteiligen.

„See an the City“ dauert noch bis Oktober und hatte zuletzt mit dem Stadtstrand und einigen Flächenanpassungen eine Nachbesserung erfahren. Die Fertigstellung des B 2-Tunnels lässt sich derzeit nicht bestimmen, da das Planänderungsverfahren noch läuft.

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