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Im Wrack eines Mercedes SLK war der 28-jährige Fahrer am Dienstagabend eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden.

Schwerer Unfall auf A 95

Horror-Unfall: Mercedes rast unter Leitplanke

Schwerste Verletzungen hat der Fahrer eines Mercedes erlitten, der am frühen Dienstagabend auf der A 95 mit seinem Pkw unter die Leitplanke gekracht war. Was die Polizei an der Unfallstelle erlebte, verschlug den Beamten die Sprache. 

Starnberg/München - Ein Aquaplaning-Unfall hat am Dienstagabend auf der A 95 zwischen dem Starnberger Dreieck und Fürstenried einen Schwerverletzten gefordert. Auf der Autobahn staute sich der Verkehr Kilometer zurück.

Ursache des Unfalles war nach Angaben der Verkehrspolizei vom Mittwochmorgen zu hohe Geschwindigkeit. Ein Hamburger (28) war mit einem Mercedes SLK bei regennasser Fahrbahn mit hohem Tempo Richtung München gefahren und hatte laut Polizei nach einem Spurwechsel die Kontrolle über den Wagen verloren. „Er schleuderte nach rechts in die Schutzplanke und erlitt schwerste Verletzungen“, teilte die Polizei mit. Der schwarze Pkw bohrte sich regelrecht unter die Leitplanke und verkeilte sich dort, weswegen die Starnberger Feuerwehr die Leitplanke wegsägte, während Feuerwehrler aus Neufahrn und Schäftlarn den Fahrer aus dem zertrümmerten Mercedes befreiten. Im Einsatz waren auch die Feuerwehren Berg und Wangen. Der Schwerstverletzte wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Der Zustand am Dienstagabend war ernst.

Die Autobahn 95 war für fast zwei Stunden in Richtung München komplett gesperrt, was zu kilometerlangen Staus führte Die Staatsanwaltschaft ordnete die Sicherstellung des Fahrzeugs und ein Gutachten zur Klärung des Unfallhergangs an. Im Einsatz waren noch zwei Rettungswagen, ein Notarzt, zwei Streifen der Verkehrspolizei Weilheim und die Autobahnmeisterei. Zunächst hatte es Unklarheiten über den Fahrer gegeben - er stammt aus Hamburg, der Mercedes hatte ein Münchner Kennzeichen.

Aquaplaning: Mercedes verkeilt sich unter Leitplanke

Manchem ging die Sperrung zu weit. Wörtlich schrieb die Verkehrspolizei Weilheim: „Während der Unfallaufnahme kam zu den aufnehmenden Beamten plötzlich ein Spaziergänger samt Hund. Er beschwerte sich über die Sperrung der Autobahn und die seiner Meinung nach unangemessene Dauer. Augenscheinlich handelte es sich bei dem Mann um einen Verkehrsteilnehmer aus dem Rückstau. Trotz der Aufforderung, sich wieder in sein Auto zu begeben, ging der Mann mit seinem Hund am zerstörten Unfallwagen vorbei und ließ sich nach der Unfallstelle wieder abholen.“

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