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Sieben Geheimnisse des Fischerei-Instituts

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Tag der offenen Tür Institut für Fischerei Starnberg
Im Bruthaus zeigt Dr. Helmut Wedekind (r.) den Besuchern den Nachwuchs. © Andrea Jaksch

Eine halbe Million Fische, 32 Teiche mit Regenbogenforellen, Bachforellen und Bachsaiblinge und noch viel mehr verbergen sich auf dem Areal des Instituts für Fischerei in Starnberg. Am Sonntag öffnete es seine Türen – und verriet gleich mehrere Geheimnisse.

Starnberg – Tausende Besucher strömten am Sonntag bei einem Tag der offenen Tür durch die Anlagen des Instituts für Fischerei an der Weilheimer Straße in Starnberg. Es setzt sich aus fünf Bereichen zusammen. Der erste Bereich besteht aus der Flussfischerei, Seenfischerei und Fischökologie und kümmert sich um Fischbestände der bayerischen Gewässer. „Hier wird zu Fangzeiten- und -methoden geforscht. Die natürlichen Gewässer hegt und pflegt man“, erklärte Dr. Helmut Wedekind, Leiter des Instituts. Zweiter Bereich im Institut ist die Karpfenteichwirtschaft der Außenstelle in Höchstadt. Die Karpfen werden naturnah in jahrhundertealten Teichen gehalten. Dritter Bereich ist die Forellenteichwirtschaft, sie befindet sich auf der Anlage in Starnberg. Dort wird zur Zucht und Produktion guter Fischqualität geforscht. Fütterungsversuche, Untersuchungen zur Emissionsminimierung, Umweltforschung, Prozessoptimierung und Solaraufzuchten sind nur einige der Forschungsgebiete. Vierter Bereich ist die Intensive Aquakultur. Mit Warmwasser-Kreislaufanlagen können auch wärmeliebende Fische, wie Aale, Zander und Garnelen, gezüchtet werden. Fünfter Bereich ist die Aus- und Fortbildung.

Die Anlage des Instituts nennt sich „Zu den sieben Quellen“. Eigentlich ist es nur eine Quelle, die aus mehreren zusammengesetzt wurde und die Anlage mit Wasser versorgt. Den Namen erhielt die Anlage im Mittelalter, erklärte Institutsleiter Wedekind, „da wurden wohl sieben Quellen gezählt“. Wedekind ist seit 18 Jahren Leiter des Instituts und betont, dass das Institut in Starnberg deutschlandweite Relevanz hat. Das Institut sei ein Unikat, „die Alten haben die Anlage nicht ohne Grund hierhergesetzt“. Sieben Geheimnisse um das Gelände in Starnberg, das viele Einheimische nur vom Namen her kennen:

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