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Nachwuchshoffnung des Deutschen Skiverbandes: Kira Weidle vom Skiclub Starnberg. Im vergangenen Winter fuhr sie beim Heimrennen in Garmisch-Partenkirchen im Super-G auf Rang 17 und war damit beste Deutsche. 

Ski alpin

„Olympia wäre der absolute Traum“

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Ski-Rennläuferin Kira Weidle startet in knapp zwei Wochen in Lake Louise in ihre zweite Weltcup-Saison. Ihr großer Traum heißt  Pyeongchang.

Starnberg– Für die Techniker hat die Weltcup-Saison bereits begonnen. Der Start verlief für den Deutschen Skiverband optimal. Viktoria Rebensburg gewann den Riesenslalom von Sölden, Felix Neureuther triumphierte beim Slalom in Levi. Die Speed-Spezialisten starten erst nächste Woche in den Renn-Winter. Für Kira Weidle wird es die zweite Weltcup-Saison sein. Seit eineinhalb Wochen befindet sich die 21-jährige Starnbergerin in den USA, um sich auf die Rennen in Lake Louise (Kanada) vorzubereiten. Am Freitag, 1. Dezember, startet Weidle mit der ersten Damen-Abfahrt in die Olympia-Saison. Wir sprachen mit der Starnbergerin über ihre Erwartungen in diesem Winter.

Hallo Kira, Ihre zweite Weltcup-Saison steht an. Wie sind Sie durch den Sommer gekommen? Verletzungsfrei?

Der Sommer verlief bei mir völlig nach Plan. Das heißt, ich hatte eine sehr gute Vorbereitung im konditionellen Bereich und konnte anschließend alle Schneelehrgänge absolvieren. Im Gegensatz zu den letzten Jahren sind wir diesen Sommer in Europa geblieben und hatten dort perfekte Bedingungen, um an der Technik zu arbeiten. Aktuell bin ich in Amerika, wo es um den letzten Feinschliff im Speedbereich geht.

Gibt es Veränderungen oder Neuerungen im Vergleich zu Ihrer Premierensaison im Weltcup?

Im Gegensatz zu letztem Jahr gibt es erst mal nicht so große Veränderungen. Ich starte wieder in Amerika beziehungsweise Kanada in die Saison, allerdings werde ich zwischen den Weltcups noch einige Europacup-Rennen fahren.

Fahren Sie weiterhin nur die Speed-Disziplinen?

Die Speeddisziplinen werden auch weiterhin der Hauptbestandteil meiner Saison sein. Wir legen aber in diesem Jahr auch großen Wert auf den Riesenslalom, um die erarbeitete Technik beizubehalten und im gleichen Zug die FIS-Punkte und somit meine Ausgangssituation für die Riesenslalom-Rennen zu verbessern.

Ist der Druck nun höher für Sie als im vergangenen Jahr?

Ich denke, die letzte Saison hat gezeigt, dass es im ersten Jahr nicht einfach ist, sich zu behaupten. Ich habe im Vorjahr die Europacupwertung in der Abfahrt gewonnen, und dadurch sind natürlich hohe Erwartungen entstanden. Das letzte Jahr war sehr lehrreich für mich, und ich versuche dieses Jahr, die gewonnenen Erfahrungen zu nutzen.

Wie stehen Ihre Chancen für die Olympischen Spiele in Pyeongchang ?

Olympia ist nach wie vor das große Ziel. Die Qualifikationskriterien (einmal im Weltcup eine Platzierung unter den ersten Acht oder zweimal unter den ersten 15; Anm. d. Red.) sind sicher nicht einfach zu erreichen. Aber wer weiß, was bis dahin noch kommt.

Was sind ansonsten Ihre persönlichen Zielsetzungen, was erwarten die Trainer von Ihnen?

Mein Ziel ist es natürlich, mich in den Speeddisziplinen im Weltcup zu etablieren, was auch die Anforderungen der Trainer sind. Wenn ich im Wettkampf meine Trainingsleistungen umsetzen kann, dann kann ich schon ganz zufrieden sein.

Was sind außer den Olympischen Winterspielen Pyeongchang die Saisonhöhepunkte für Sie?

Wenn mein Traum wahr wird, ist Pyeongchang mein absoluter Höhepunkt. Ein weiteres großes Ziel wäre das Weltcupfinale in Åre.

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