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Regelwidrig durch den Stangenwald: Weil die Bindungsplatte ihrer Skier zu hoch war, wurde Kira Weidle nach dem Rennen disqualifiziert. 

Alpine Ski-Weltmeisterschaft

Kira Weidle nach dem Rennen disqualifiziert

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Bei ihrem zweiten WM-Auftritt in St. Moritz wurde Kira Weidle nach Rennende disqualifiziert. Grund: ein Regelverstoß beim Material im Slalom. Zunächst war sie auf Rang 23 gelandet.

Starnberg – Letztenendes war es verkraftbar, aber geärgert hatte es Kira Weidle schon. Nachdem die 20-jährige Rennläuferin vom Skiclub Starnberg am Freitag bei ihren ersten Weltmeisterschaften in der alpinen Kombination auf Platz 23 gefahren war, war sie schon relativ angefressen. „Da wäre mehr drin gewesen“, sagte sie. Doch kurze Zeit nach Beendigung des Rennens traf sie die dann ganze Härte des Reglements: Wegen eines Regelverstoßes beim Material musste sie nachträglich disqualifiziert werden. „Die Standhöhe an der Bindung war zu hoch“, sagte die Starnbergerin. Nach jedem Rennen werden die Skier vermessen, und Weidles Bindungsplatte war höher als es die Regularien der FIS erlauben. „Ein ziemlich blöder Fehler“, ärgerte sich Weidle.

 In der Abfahrt am Vormittag war die 20-Jährige vom Skiclub Starnberg auf den 27. Platz gefahren (+3,11 Sekunden hinter der führenden Italienerin Sofia Goggia). „Das ist eine gute Ausgangsposition für den Slalom“, meinte die einzige Starterin des Deutschen Skiverbandes. „Ich bin ganz gut vorbereitet, obwohl das Slalom-Training bei mir nicht ganz so intensiv war.“ Das war dann bei ihrer Vorstellung durch den Stangenwald nicht zu übersehen. Ihre Fahrt wirkte nicht besonders angriffslustig, eher schien es so, als sei es ihr Ziel gewesen, ja nicht auszuscheiden. Dieser Theorie wollte die junge Starnbergerin nach dem Rennen gar nicht widersprechen. Aber vielmehr sei ihr der Kurs nicht entgegengekommen. Die Stangen seien zu weit auseinandergesetzt gewesen. „Ich mag es lieber, wenn es enger gesteckt ist.“ 

Viel mehr als ein Platz um Rang 20 war aber von vornherein nicht zu erwarten gewesen. Die Speed-Spezialistin nutzte das Rennen vor allem als zusätzliches Training für die WM-Abfahrt am Wochenende. „Ich weiß, woran ich noch arbeiten muss für Sonntag“, sagte sie (Start 12 Uhr). 

Kombi-Weltmeisterin wurde die Schweizerin Wendy Holdener vor ihrer Landsfrau Michelle Gisin. Bronze ging an die Österreicherin Michaela Kirchgasser.

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