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Unter Beobachtung: der Starnberger Stadtrat

Starnberg

Sondersitzung des Stadtrats: Schluss mit Stillstand?

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Kommt endlich Bewegung ins Endlos-Thema Verkehr? In einer öffentlichen Sondersitzung beschäftigt sich der Starnberger Stadtrat am Donnerstag damit.

Starnberg – Die Tagesordnung besteht aus genau einem Punkt: „Weiteres Vorgehen für das Themenfeld Verkehrsentlastung.“ In einer öffentlichen Sondersitzung beschäftigt sich der Stadtrat am morgigen Donnerstag, 6. Oktober, um 18 Uhr in der Schlossberghalle mit dem Starnberger Dauerthema.

Dabei geht es darum, endlich voranzukommen bei der Suche nach einer Antwort auf die alles entscheidende Frage: Umfahrung oder Tunnel? „Wir müssen endlich von der Findungs- in die Klärungsphase kommen“, fordert CSU-Chef Stefan Frey, der zusammen mit neun weiteren Stadträten die Sondersitzung beantragt hatte.

Es lägen eine Reihe von Gutachten, Plänen und Zahlen auf dem Tisch – nun müsse ausgelotet werden, was die zuständigen Stellen für möglich halten, sagt Frey. Die befinden sich in Weilheim beim Staatlichen Bauamt und in München beim Bayerischen Innenministerium. Und genau dort soll Bürgermeisterin Eva John endlich vorstellig werden und die Starnberger Thematik besprechen: Gibt es Alternativen zum B2-Entlastungstunnel? Eine Reihe von 15 Stadträten – darunter Tunnel- wie Umfahrungsbefürworter – hatte John Anfang September einen neun Punkte umfassenden Fragenkatalog zur Beratung vorgelegt: Welche Behörden sind zuständig? Welche Verfahrensschritte sind erforderlich? Wie hoch werden die Kosten für einzelne Schritte sein? Wie werden Realisierungschancen für Alternativen in rechtlicher wie finanzieller Hinsicht beurteilt?

Bis in den Februar 2017 wollen die Stadträte John Zeit geben, um die Antworten zusammenzutragen. CSU-Chef Frey möchte damit eine Grundlage haben, um dann im Laufe des Jahres 2017, nach Möglichkeit noch vor den Sommerferien, eine Entscheidung treffen zu können. Das sei auch ein Gebot der Ehrlichkeit gegenüber den Starnberger Bürgern. „Bis jetzt drehen wir uns nur ständig im Kreis“, sagt er. Dabei sei allen klar, dass die Verkehrsbelastung auf der B 2 die Entwicklung der Innenstadt auf allen Gebieten behindere. Eine Generalabrechnung mit Bürgermeisterin John plant Frey für den morgigen Donnerstag nicht. „Ich will nur ein Stück Klarheit, was machbar ist und was nicht“, betont er.

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