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Nur Automatenbetrieb in Berg, Feldafing, Inning und Krailling bis Ende März. (Symbolbild)

Nur Automatenbetrieb in Berg, Feldafing, Inning und Krailling bis Ende März

Diese Geschäftsstellen schließt die Sparkasse im Landkreis

  • Tobias Gmach
    vonTobias Gmach
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Die Kreissparkasse hat ihr Angebot im Zuge des Teil-Lockdowns seit Anfang dieser Woche eingeschränkt: So sind die Geschäftsstellen in Berg, Feldafing, Inning und Krailling vorübergehend nur als sogenannte SB-Geschäftsstellen nutzbar.

Landkreis – Die Schließung der Filialen soll bis 31. März 2021 gelten. Die Begründung der Sparkasse: Man erwarte in den weiteren Wintermonaten keine deutliche Entspannung der Covid-19-Situation, teilt die Pressestelle auf Nachfrage mit. „Über eine Wiedereröffnung wird im ersten Quartal 2021 abhängig von der weiteren Entwicklung der Rahmenbedingungen entschieden.“

SB steht für Selbstbedienung, Sparkassen-Kunden können an den genannten vier Standorten also die Geldautomaten nutzen, Ansprechpartner finden sie dort – zumindest bei einem Besuch ohne Anmeldung – nicht. „Die in den geschlossenen Geschäftsstellen anwesenden Mitarbeiter stehen nur für Beratungsgespräche nach vorheriger Terminvereinbarung zur Verfügung“, erklärt Pressesprecherin Marion Pinzka. Außerdem habe man die Arbeitsplatzsituation bei der Kreissparkasse entzerrt: In Berg, Feldafing, Inning und Krailling hätten sich auch Mitarbeiter aus anderen Standorten eingerichtet.

Verweis auf Online-Banking und telefonische Beratung

Für Serviceanliegen verweist das Unternehmen auf Online-Banking, telefonische Beratung und die nach wie vor geöffneten, größeren Anlaufstellen. „Alle Filialen der Kreissparkasse, die sich durch ein umfassenderes Service- und Beratungsangebot auszeichnen, bleiben geöffnet“, heißt es. Also Starnberg, Gauting, Gilching, Herrsching, Seefeld und Tutzing.

Und wie haben die Kunden von den Schließungen erfahren? „Seit Mitte letzter Woche durch Aushänge an allen betroffenen Standorten“, antwortet Pinzka. An den geschlossenen Filialen verweist die Sparkasse auch auf Telefon-Banking, Online-Banking, SB-Geräte sowie die Adresse der nächstgelegenen geöffneten Filiale.

Das Virus soll sich nicht weiter ausbreiten

Kleinere Standorte hatte man bereits in der ersten Corona-Welle von 23. März bis 15. Juni geschlossen. Wegen des gestiegenen Infektionsgeschehens reagiert die Sparkasse nun erneut – Ziel sei die „Verhinderung der weiteren Ausbreitung des Virus“. Ein Personalabbau sei mit der vorübergehenden Schließung nicht verbunden. Vielmehr verlagere man Kapazitäten in die größeren Filialen und in das zentrale Telefon-Service-Center, um Serviceanliegen auch dann sicherstellen zu können, wenn Mitarbeiter ausfallen sollten. Seit dem Corona-Ausbruch habe die Sparkasse weiter in die digitale Infrastruktur investiert. „Wir sind mehr denn je in der Lage, einen Großteil der Wünsche kontaktlos zu erfüllen.“

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