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Langjährige Mitglieder: Hara ld Schleer (2.v.l.) und Gloria Knigge wurden von 3. Landrat Tim Weidner (l.) und Starnbergs SPD-Chef Dr. Frank Hauser geehrt. 

Treue Genossen

Halbes Jahrhundert in der SPD

Ein Rückblick, ein kämpferischer Ausblick und die Ehrung treuer Genossen waren die Schwerpunkte des Jahrestreffens der Starnberger SPD. 

Starnberg – Der Blick auf Starnberg und der Blick aufs große Ganze: Starnbergs SPD-Chef Dr. Frank Hauser nutzte die Weihnachtsfeier des Ortsverbandes, um das zu Ende gehende Jahr Revue passieren zu lassen. Und da freute er sich zunächst über den bundesweiten Bewerbungsprozess in seiner Partei. Die vielen Veranstaltungen im Vorfeld der Vorsitzendenwahl hätten gezeigt, dass die SPD eine lebendige Partei sei und für sie die Politik für die Menschen im Vordergrund stehe.

Beim Blick nach Starnberg und auf die bevorstehende Kommunalwahl gab sich Hauser kämpferisch. Starnberg brauche eine starke Sozialdemokratie und einen Wechsel an der Stadtspitze, sagte er. Bekanntlich hat die SPD – wie CSU, UWG und BLS – den bisherigen UWG-Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat, Patrick Janik, als Bürgermeisterkandidat aufgestellt. Von ihm erhofft sich Hauser auch mehr Unterstützung für sozialdemokratische Anliegen, etwa für eine nachhaltige Wohnungspolitik. Wie berichtet, hat die SPD unter anderem die Einführung einer sozialgerechten Bodennutzung und die Schaffung einer städtischen Wohnungsgesellschaft beantragt.

Zwar zierten sich konservative Politiker mit der Unterstützung dieser Anliegen, sagte der Parteichef. Von der Stadtspitze würden sie aber verschleppt. Ziel der SPD sei es jedenfalls, dass „unsere Leute“ in Starnberg wohnen bleiben können, sagte Hauser und nannte Pfleger und Kindergärtner ebenso als Beispiele wie engagierte Ehrenamtler.

Auch Ehrungen gab es bei der Feier: Harald Schleer erhielt eine Urkunde für 50 Jahre Mitgliedschaft in der SPD, Gloria Knigge für 40 Jahre.

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