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Die SPD Starnberg will Plastiktüten aus der Stadt verbannen.

Antrag an Bürgermeisterin

Stadtratsfraktion fordert: Starnberg soll auf Plastiktüten verzichten

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Die SPD im Starnberger Stadtrat setzt sich für eine Vermeidung oder zumindest Reduktion von Plastikmüll ein.

Starnberg – Die SPD im Starnberger Stadtrat setzt sich für eine Vermeidung oder zumindest Reduktion von Plastikmüll ein. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Tim Weidner hat deswegen unter der Überschrift „Starnberg soll plastiktütenfrei werden“ jetzt einen Antrag an Bürgermeisterin Eva John eingereicht.

Darin fordern die Sozialdemokraten, in Zusammenarbeit mit dem Starnberger Einzelhandel und mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb darauf hinzuwirken, freiwillig auf Plastiktüten und -verpackungen zu verzichten. Wo möglich, sollen die Starnberger Händler auf Papiertaschen umstellen. Plastiktüten sollten nur noch auf Anforderung und gegen Erhebung einer Gebühr herausgegeben werden. Darüber hinaus solle die Stadtverwaltung die Aktion „Plastiktütenfreies Starnberg“ durch Banner, Plakate und auch auf der städtischen Internetseite werblich unterstützen.

Weidner: „Nach Angaben von Umweltverbänden nutzt jeder Deutsche pro Jahr rund 70 Plastiktüten, demnach würden in Starnberg jährlich circa 1,6 Millionen Plastiktüten verbraucht.“ Und das mit allen schädlichen Folgen für die Natur, für die Tierwelt – und in letzter Konsequenz auch für die Menschen, da kleinste Plastikpartikel wieder in den Nahrungskreislauf gelangten. „Vermeiden wir Müll, wird unsere Stadt sauberer“, betonte Weidner abschließend. 

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Günter Schorn, Vorsitzender des Bund Naturschutz im Landkreis, kritisiert Behörden und Gutachter. Er spricht von „groben Schnitzern“.

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