Ein modernes Kraftwerk fordert die SPD an der Unteren Mühle.
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Ein modernes Kraftwerk fordert die SPD an der Unteren Mühle.

Mühlthal

SPD will Kraftwerk an historischer Mühle

  • Tobias Gmach
    vonTobias Gmach
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Umweltfreundliche Energiegewinnung an der Unteren Mühle im Mühlthal wünscht sich die Starnberger SPD. In einem Antrag fordert sie die Stadtverwaltung auf, die Einrichtung eines Wasserkraftwerks zu prüfen.

Starnberg – Statt der bisherigen Anlage regt die SPD ein modernes Unterwasserkraftwerk (auch Schachtkraftwerk) an, wie es die Gemeinde Gräfelfing an der Würm verwirklichen möchte. „Der Bau und Betrieb könnte durch die zu gründenden Stadtwerke Starnberg erfolgen“, schreibt Fraktionsvorsitzender Tim Weidner – mit Verweis auf einen SPD-Antrag von Mitte Dezember – an Bürgermeister Patrick Janik.

Der Würmtal-Zweckverband, bisheriger Eigentümer der Mühle, und die SPD rechnen mit Baukosten von rund einer Million Euro. Das historische Pumpenhaus, die Francis-Turbinen aus dem Jahr 1912 und eine besondere Kreiselpumpe könne ein besonderer Anziehungspunkt für Wanderer und Radfahrer werden. Das Projekt könnte darüber hinaus die Bewerbung der Stadt als Vorzeigeobjekt für die Ausrichtung der Landesgartenschau 2030 unterstützen. Die SPD schlägt als Motto vor: „Starnberger Garten- und Wasserwelten“.

Ein neues Wasserkraftwerk als Beitrag zur Energiewende wäre der zweite Plan für die Untere Mühle. Wie berichtet, will Franz Kaiser sie kaufen, mit seiner Kaffee-Rösterei „Wiener’s“ dorthin umziehen und ein Museumscafé betreiben. Auf den Zuschlag vom Würmtal-Zweckverband wartet er allerdings noch. Kaisers Vorhaben begrüßt die SPD, die Stadt müsse es „tatkräftig unterstützen“, so Weidner.

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