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Zertrümmerter Sportwagen: Das Gutachten brachte Klarheit über die Frage, wer gefahren ist. 

Sportwagen-Unglück

Neun Monate nach Unfall: Fahrerfrage geklärt

Ein Gutachten hat eine der offenen Fragen nach einem Sportwagen-Unfall im November bei Starnberg geklärt - wer gefahren ist.

Petersbrunn – Neun Monate nach dem schweren Unfall mit einem Supersportwagen vom Typ Cobra (7,0 Liter Hubraum, 590 PS) bei Petersbrunn sieht die Polizei klarer, was Fahrer und Hergang des Unfalls betrifft. Wie Verkehrssachbearbeiter Oliver Jauch bekannt gab, liegt das lange erwartete Unfallgutachten vor. Bei dem Unglück waren zwei Männer schwer verletzt worden.

Am 16. November vorigen Jahres war die Cobra in Petersbrunn von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Mauer geprallt. Die beiden Insassen wurden aus dem Fahrzeug geschleudert und schwer verletzt. „Aufgrund von Faserspuren wurde nun festgestellt, dass der jetzt 63-jährige Münchener mit großer Wahrscheinlichkeit am Steuer saß, als er wohl aufgrund eines Fahrfehlers von der Straße abkam. Weder er noch sein 40 Jahre alter Beifahrer waren angegurtet, weshalb sie aus dem Auto geschleudert wurden“, erklärte Jauch. Während der Fahrer mit Prellungen und Knochenbrüchen nach einigen Tagen aus dem Krankenhaus habe entlassen werden können, sei der Zustand des Beifahrers lange Zeit äußerst kritisch gewesen. Er erlitt ein offenes Schädel-Hirn-Trauma und lag im Koma, aus dem er zwischenzeitlich zwar erwacht ist, dennoch sei er nach wie vor nicht ansprechbar. Nach Aussage der Ärzte wird er wohl stark pflegebedürftig bleiben.

Fahrzeuge hatte Mängel, aber die waren nicht schuld

Das Fahrzeug hatte „deutliche Mängel“, die bei einer Hauptuntersuchung zum Erlöschen der Betriebserlaubnis geführt hätten, weil sie sich massiv auf die Verkehrssicherheit hätten auswirken können, so Jauch. Unfallursächlich waren sie nicht – das war offenbar ein Fahrfehler bei 100 km/h, die an dieser Stelle möglich sind. Ob es zu einer Anklage kommt, entscheidet die Staatsanwaltschaft.  mm

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