Eine Frau sitzt mit einem Laptop an einem Tisch im Homeoffice
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Von daheim aus erledigen können Starnberger nun einiges mehr. Der Weg ins Rathaus ist seltener nötig.

Bürgeranträge, Termine, Veranstaltungen

20 weitere Dienstleistungen: Stadt Starnberg baut digitale Verwaltung aus

Die Stadt Starnberg weitet ihre digitalen Angebote aus. Wie das Rathaus bekannt gab, stehen ab sofort 20 weitere Verwaltungsdienstleistungen auch online zur Verfügung. Dabei folgt die Stadt dem Ziel des Freistaates, deutlich mehr als bisher digital anzubieten – und mehr soll folgen. Der Dienstleister „komuna“ freut sich darüber, denn er betreut damit in Bayern insgesamt 10 000 Angebote.

Starnberg - „Starnbergerinnen und Starnberger können ab sofort noch weitere Dienstleistungen der Stadtverwaltung bequem zu Hause am Computer erledigen und das 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche“, erklärte Rathaussprecherin Lena Choi. Die Stadt habe ihr bereits vorhandenes virtuelles Serviceangebot auf dem „BayernPortal“ des Freistaates ausgebaut und und 20 weitere Verwaltungsdienstleistungen digitalisiert:

■  Anmeldung zur Bürgersprechstunde

■  Bürgerantrag

■  Meldung defekter Abfallbehälter

■  Negativzeugnis für Hunde

■  Ausnahmegenehmigung für das Abbrennen und den Erwerb von Feuerwerk; Genehmigung zum Abbrennen eines Traditionsfeuerwerks

■  Antrag zur Aufstellung von Spielgeräten
■  Antrag auf Baumpflegearbeiten bzw. Baumfällungen

■  Erstattung von Leistungen beim Feuerwehrdienst

■  Erstattung von Schulwegkosten

■  Beantragung eines Fischereischeines

■  Beantragung der privaten Haltung von gefährlichen Wildtieren

■  Antrag auf Sondernutzungserlaubnis für Werbung und Plakatständer

■  Erlaubnis zur Plakatierung

■  Beantragung Standplatz auf dem Wochenmarkt

■  Antrag auf Stundung/ Aussetzung von Zahlungsaufforderungen

■  Genehmigung einer Veranstaltung auf öffentlichen Verkehrsflächen

■  Anzeige einer öffentlichen Vergnügung/Veranstaltung.

Insgesamt bietet die Stadt 300 Dienstleistungen und 50 Verfahren online auf www.starnberg.de an. „Für die Zukunft hat die Stadt Starnberg geplant, das digitale Serviceangebot kontinuierlich weiterzuentwickeln. Wir prüfen aktuell, ob noch weitere Formulare und Dienstleistungen mitaufgenommen werden können“, kündigte Lena Choi an. Hintergrund dafür ist auch, dass die digitalen Angebote rege genutzt werden. Eine konkrete Statistik liegt jedoch nicht vor. Die Digitalisierung ist vom Staat gewollte – deswegen gibt es das „Gesetz zur Verbesserung des Onlinezugangs zu Verwaltungsleistungen“.  

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