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Symbolbild

Percha

Stadt plant Radlstreifen auf der Seestraße

Abgetrennte Schutzstreifen für Fahrradfahrer gibt es bisher in der Stadt nicht. Das ändert sich kommende Woche: Die kleine Seestraße in Percha wird für ein Jahr mit einem solchen Streifen ausgestattet. Das hat gravierende Folgen für die Anwohner.

Percha– Die Seestraße in Percha wird Vorreiter für Fahrradschutzstreifen im Stadtgebiet. Kommende Woche wird auf der Wohnstraße ein solcher Streifen angelegt und ein Jahr lang getestet. Die Stadt wünscht sich Reaktionen darauf – und die dürfte sie in jedem Fall von Anwohnern bekommen.

Gerade im Sommer herrsche an der Seestraße „ein allgemeines Parkchaos, dass meist durch Badegäste verursacht wird. Da viele Autofahrer ihren Pkw zu weit in die Straße hinein parken, war für Feuerwehr und andere Rettungsdienste fast kein Durchkommen mehr“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung der Stadt vom gestrigen Freitag. In der Praxis bedeutet das, dass der Streifen abmarkiert wird und dort ein Halteverbot gilt. Damit ist klar: Die Parkplätze an der Straße fallen weg. Auf einer Seite gilt sowieso schon seit langem ein Halte- und Parkverbot als Rettungsweg. „Durch die Einrichtung des Schutzstreifens versuchen wir nun, dem Verkehrschaos in der Seestraße entgegenzuwirken und eine freie Fahrt für Rettungsdienste zu ermöglichen. Wir schaffen außerdem eine kombinierte Lösung und kommen so auch den Radfahrern entgegen, die durch den Schutzstreifen die Straße sicher, auch entgegen der Einbahnrichtung, befahren können“, erläutert Bürgermeisterin Eva John laut Mitteilung.

Von Problemen auf der Straße ist in jüngerer Zeit in Feuerwehrkreisen nichts bekannt geworden; allerdings herrscht an allen Stellen in Percha im Sommer Chaos. Das Landratsamt war dem Antrag der Stadt gefolgt, weil es um die Sicherheit der Radfahrer gehe, sagte Landratsamtssprecherin Barbara Beck auf Anfrage. Die dürfen dann in beiden Richtungen fahren.

Der Testlauf soll ein Jahr dauern. Anregungen und Verbesserungsvorschläge können per E-Mail an ordnungsamt@starnberg.de geschickt werden. Nach Abschluss der Testphase werde die Verwaltung alle Vorschläge auswerten und entscheide anschließend über Nachbesserungen, so die Stadt.

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