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Er kann den Stift zur Unterschrift schon mal bereitlegen: Landrat Karl Roth und der Stadtrat sind sich über die Verkaufsmodalitäten für den FOS-Bauplatz einig geworden.

Stadtrat einig mit Landkreis

Baubeginn für FOS „so schnell wie möglich“

Der Stadtrat ist am Montagabend in nichtöffentlicher Sitzung mit dem Landkreis über die Modalitäten einig geworden, zu denen die Stadt den eheamligen Bauhof als Standort der Fachoberschule (FOS) verkauft. Bei Details zum Neubau wird Landrat Karl Roth aber wortkarg.

Starnberg– Happy End für die FOS: Der Starnberger Stadtrat ist am Montagabend nach dem Grundsatzbeschluss für einen Verkauf des ehemaligen Bauhofs am Seilerweg in nichtöffentlicher Sitzung mit dem Landkreis handelseinig geworden. Demnach verkauft die Stadt die Fläche an den Landkreis, der wiederum alle Kosten für Abriss und Altlasten übernimmt. Angaben zum Preis liegen nicht vor, vermutlich dürften es zwischen zwei und drei Millionen Euro sein. Wann mit dem Bau der FOS begonnen wird, ist allerdings völlig offen.

Man habe, sagte Bürgermeisterin Eva John gestern auf Anfrage, das Angebot des Landkreises zum Kauf angenommen. Nun werde das Rathaus einen Vertrag ausarbeiten und dem Landkreis zuleiten. Für das gesamte Verfahren rechnet sie mit mehreren Wochen, es gebe aber bereits Vorarbeiten dazu in der Verwaltung. Die Entscheidung im Stadtrat war fast einstimmig gefallen, auch die Bürgermeisterin stimmte dafür.

Landrat Roth: Abriss „wird nicht billig“

Landrat Karl Roth, der letztlich mehr als sechs Stunden im Stadtrat zugebracht hatte, zeigte sich gestern „sehr erfreut und erleichtert“, dass die Stadt letztlich der Offerte des Landkreises zugestimmt habe. Es sei auch ein „klares Zeichen der Stadt, dass sie die FOS haben will“. Roth räumte ein, schon den Blick nach Gauting gerichtet zu haben. Nun warte der Kreis auf einen Vertragsentwurf der Stadt, danach müssen beide zum Notar. Ein wichtiger Termin, denn erst ab dann kann der Kreis konkret mit den Planungen beginnen.

Bisher gibt es ein Raumprogramm für die FOS, das Kreiskämmerer Stefan Pilgram dem städtischen Bauausschuss bereits vorgestellt hat. Nächster Schritt bei der Planung ist nun ein Architektenwettbewerb. Genauer Termin? Noch offen. Der Bauplatz an sich birgt auch noch einige Risiken – die Altlasten. „Wir wissen nicht, was das für uns bedeutet“, sagte Roth gestern. Sicher sei, dass der Abriss der Gebäude und Hallen „nicht billig wird“. Mit konkreten Summen geizt der Landrat – auch eine Folge der Kostenangaben für den Landratsamtsanbau, der letztlich deutlich teurer wird als anfangs im Raum gestanden hatte. 

Neubau für 22 Klassen dürfte an die 30 Millionen Euro kosten

„Ich sage keine Zahlen“, so Roth, solange es nicht eine konkrete Planung mit belastbaren Kostenrechnungen gebe. Ähnliches gilt für Termine: Der Baubeginn soll „so schnell wie möglich“ sein. Auch wenn der Landrat keine Beträge nennen will, gibt Schätzungen: Unter 25 bis 30 Millionen Euro, eventuell etwas mehr wird der Neubau für 22 Klassen nicht zu bekommen sein.

Die bestehende FOS hat jedoch kein Platzproblem. Ab Herbst werden weitere Klassen im so genannten Pacific-Haus (Moos-/Ecke Petersbrunner Straße) untergebracht, in dem auch rund 70 Mitarbeiter aus dem Jugendbereich des Landratsamtes unterkommen. Andere FOS-Klassen lernen im Telekom-Gebäude (Gautinger Straße).

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