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Die Chefs der Asto-Gruppe, Dr. Bernd Schulte-Middelich (l.) und Ekkehart Fabian, vor einem Plan des Gewerbegebiets Gilching-Süd. Die beiden haben das Unternehmen 2006 gegründet. Zuvor hatten sie im Auftrag des Freistaats ein Entwicklungskonzept für den Sonderflughafen Oberpfaffenhofen erarbeitet. 

Zukunftsprojekt

Asto-Gruppe soll Gewerbegebiet Schorn entwickeln

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Der Starnberger Stadtrat hat in nichtöffentlicher das Projekt Schon auf den Weg gebracht - in jener Sitzung übrigens, die Bürgermeisterin Eva John frühzeitig verlassen hatte, um das Sommerkonzert des Gymnasiums Starnberg zu besuchen.

Starnberg - Das Gewerbegebiet Schorn östlich der Garmischer Autobahn zwischen Wangen und Schäftlarn gilt als eines der wichtigsten Zukunftsprojekte der Stadt – zum einen wegen der dort entstehenden Arbeitsplätze, zum anderen wegen der dann fließenden Gewerbesteuermillionen. Etwa 25 Hektar (das entspricht rund 25 Fußballfeldern) sind dort möglich.Bei der Realisierung sind mittlerweile Profis aus dem Landkreis mit an Bord, die Asto-Gruppe aus Gilching. 

„Wir sind vom Grundstückseigentümer beauftragt, uns um die Entwicklung zu kümmern“, bestätigte Geschäfstführer Dr. Bernd Schulte-Middelich gegenüber dem Starnberger Merkur. Das Unternehmen hat unter anderem den Asto-Park in Gilching entwickelt, in dem sich mittlerweile rund 70 Firmen mit mehr als 1000 Beschäftigten angesiedelt haben. Auch das Gewerbegebiet Gilching-Süd mit hochkarätigen High-Tech-Unternehmen trägt ihre Handschrift. 

In nichtöffentlicher Sitzung hat der Stadtrat am Dienstagabend Bürgermeisterin Eva John – in deren Abwesenheit – beauftragt, weitere Schritte zur Realisierung von Schorn in Angriff zu nehmen. Wann dort gebaut wird, ist noch offen. Zwingend erforderlich für die Erschließung ist ein Autobahnhalbanschluss an die A 95 in Höhe Oberdill aus und in Richtung München.

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