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Bei Kontrollen am Starnberger Ortseingang gingen der Polizei 24 Temposünder ins Netz.

Temposünder bei Starnberg erwischt

135 statt 60: Teure Fahrt auf der B 2

Die Starnberger Polizei führte kürzlich wieder Verkehrskontrollen am Ortseingang durch. 24 Fahrer waren mehr als 15 km/h zu schnell unterwegs - die Geschwindigkeit der „Spitzenreiterin“ ist schockierend.

Starnberg - Sehr teuer wurde die Fahrt nach Starnberg für eine 29-jährige Fiat-Fahrerin aus dem Landkreis Erding, die am Sonntagmorgen in eine Geschwindigkeitskontrolle der Starnberger Polizei am Ortseingang aus Richtung Autobahn geraten ist – mit 135 km/h statt der erlaubten 60. Für ein Versehen hält die Polizei das Tempo nicht, denn der Wagen wurde im Bereich der Zufahrt von Percha kommend gemessen, also sehr deutlich nach der ersten 60er-Begrenzung, schreibt Verkehrssachbearbeiter Oliver Jauch in seinem Bericht. 

Die Frau werde ein Bußgeld von 600 Euro zahlen müssen, außerdem kommen drei Monate Fahrverbot auf sie zu.„Den zweiten Platz nimmt ein 33-jähriger Heidelberger ein, der mit einer Geschwindigkeit von 107 km/h ebenfalls eine Zeitlang seinen Führerschein in die Obhut der Polizei geben muss.“ Die Starnberger Beamten maßen mit einer Laserpistole, die eine Reichweite von bis zu einem Kilometer hat. Bei der Aktion zwischen 6.15 bis 8.45 Uhr mussten insgesamt 24 Autofahrer beanstandet werden.“ 

Nur Fahrer, die mehr als 15 km/h zu schnell waren, wurden beanstandet

Diese Zahl klingt für eine Messdauer von 2,5 Stunden zunächst nicht sehr hoch. Berücksichtigt man aber, dass nur diejenigen mit einer gefahrenen Geschwindigkeit von 76 km/h oder mehr, also über 15 km/h zu schnell, beanstandet wurden, zeigt sich die Notwendigkeit solcher Messungen“, erklärte Jauch. Der überwiegende Teil der Temposünder sei mit mehr als 80 km/h in die Messstelle gefahren und müsse deshalb mit einem Bußgeld von mindestens 70 Euro rechnen. Die Polizei werde weiter solche Messungen vornehmen.

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