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Diese Skizze zeigt das künftige Einheimschenmodell am Wiesengrund im Süden Starnbergs.

Einheimischenmodell

318 Bewerbungen für 51 Grundstücke am Wiesengrund

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318 Starnberger haben sich offiziell für das Starnberger Einheimischenmodell am Wiesengrund beworben. Noch im Frühjahr soll der Stadtrat entscheiden, wer von ihnen die 51 Reihenhausgrundstücke bekommt.

Starnberg – Der Traum vom Eigenheim – für 51 Starnberger und ihre Familien kann er im Einheimischenmodell am Wiesengrund wahr werden. Die Mehrzahl der Bewerber wird allerdings nicht zum Zug kommen. Diesen Schluss lassen die Zahlen zu, die Bürgermeisterin Eva John am Montagabend dem Haupt- und Finanzausschuss des Stadtrats vorlegte. Demnach haben bis Ende der Bewerbungsfrist am 25. Januar exakt 318 Interessenten ihre Unterlagen im Rathaus abgegeben. Sollten alle die Zulassungskriterien erfüllen, würde also nur rund jeder Sechste in den Genuss eines der Grundstücke kommen.

Genau das prüfen jetzt die Mitarbeiter im Rathaus. Das zu versteuernde Gesamteinkommen der Antragsteller darf beispielsweise 114 000 Euro (bei Alleinstehenden 57 000 Euro) zuzüglich der Kinderfreibeträge von 7000 Euro nicht übersteigen. Auch weitere Kriterien wie zum Beispiel das vorhandene Vermögen sowie der Grundbesitz spielen eine Rolle bei der Frage, ob die Bewerber überhaupt für das Vergabeverfahren zugelassen werden.

Die Anträge der 318 Interessenten, die alle Zugangskriterien erfüllen, werden anschließend nach einem vom Stadtrat beschlossenen Punktesystem bewertet. Dabei werden unter anderem auch die Anzahl der Kinder oder der pflegebedürftigen Personen im Haushalt berücksichtigt oder auch das ehrenamtliche Engagement. Die so entstehende Rangliste wird die Verwaltung schließlich dem Stadtrat vorlegen, der dann wiederum über die Vergabe der 51 Grundstücke entscheidet – „vermutlich im April“, wie John sagte. Dabei soll gewährleistet sein, dass die Stadträte die Daten nur anonym erhalten.

Eva John geht davon aus, dass alle 51 Reihenhausgrundstücke bereits im ersten Durchlauf vergeben werden, wie sie auf eine entsprechende Frage von Patrick Janik (UWG) sagte. Die Grundstücke am Wiesengrund haben eine Größe zwischen 142 und 253 Quadratmetern. Den Quadratmeterpreis hat die Stadt auf 486 Euro festgelegt – nach Angaben im Exposé gewährt sie damit einen Preisnachlass von 55 Prozent gegenüber dem vollen Grundstückswert.

Heuer sollen die Erschließungsarbeiten auf dem dreieinhalb Hektar großen Areal im Süden der Stadt erfolgen. Die privaten Bauherren können dann vermutlich im Frühjahr 2020 loslegen. Was den Geschosswohnungsbau mit geplanten 75 Einheiten anbelangt, geht Eva John davon aus, im Oktober damit in die politischen Beratungen zu gehen.  ps

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