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Drei Stunden aus- und einräumen waren für den Twitter-Beitrag der Starnberger Feuerwehr zur „Tetris-Challenge“ im Internet nötig. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. 

Beteiligung an Tetris-Challenge

Bei der Feuerwehr wimmelt’s

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Wer schon immer wissen wollte, was in einem Einsatzwagen der Feuerwehr drin ist, sollte sich das Foto zum folgenden Artikel oder auch den Twitter-Account der Starnberger Feuerwehr genau ansehen. Das Bild ist Teil einer weltweiten Internet-Challenge.

Starnberg – Drei Fahrzeuge, zehn komplette Feuerwehrausrüstungen inklusive Helm, Weste und Stiefel, dazu ungezählte Atemschutzgeräte, Pumpen, Messgeräte, Werkzeuge, Rettungsgeräte und massig Teile zur Absicherung von Unfall- und Einsatzstellen, darunter allein 19 Verkehrskegel in Signalfarben – es ist eine Armada an Ausrüstungsgegenständen, die sich in den Einsatzfahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehr Starnberg befindet. Genau drei Stunden brauchten zehn Feuerwehrleute um Pressesprecher Michael Falk am Sonntag, um drei der insgesamt elf Fahrzeuge komplett aus- und wieder einzuräumen. Grund für die Aktion war nicht etwa eine Inventur, sondern die sogenannte „Tetris-Challenge“.

Einsatzkräfte räumen ihre Fahrzeuge aus und machen Fotos von der Ausrüstung

Weltweit räumen dabei Polizisten, Sanitäter, Soldaten und eben auch Feuerwehrleute ihre Einsatzfahrzeuge aus, reihen die Ausstattung fein säuberlich auf und schießen davon Fotos aus der Vogelperspektive. Diese posten sie dann unter dem Hashtag #TetrisChallenge in sozialen Medien wie Twitter oder Instagram.

„Diese Aktion schwappt gerade durch unsere Branche und soll verdeutlichen, mit wie vielen verschiedenen Geräten und Werkzeugen ein Feuerwehrmann umgehen können muss“, erklärt Falk. „Und sie soll jemandem, der sich mit dem Thema nicht auskennt, zeigen, was in einem Löschfahrzeug alles drin ist.“

Der kleinste Wagen im Bild ist der Kommandowagen Florian Starnberg 10/1. Er ist unter anderem bestückt mit Brechwerkzeug, Mehrgasmessgeräten und Feuerwehreinsatzplänen für das Stadtgebiet.

Besonders wichtig: Nach der Fotoaktion alles wieder an seinen Platz räumen

Im ersten Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF 20) Florian Starnberg 40/1 (in der Mitte des Bildes) befinden sich unter anderem eine Wärmebildkamera, Atemschutzgeräte und eine Schmutzwasserpumpe.

Auch vor der Drehleiter (rechts auf dem Foto) Florian Starnberg 30/1 ist auf dem Boden die komplette Beladung ausgebreitet, darunter eine Schleifkorbtrage, eine Motorkettensäge sowie das Rettungsgerät „Rollgliss“.

Nach dem Ausräumen und dem Fotografieren war es für die Einsatzkräfte am Sonntag noch nicht getan. „Wenn alles mal draußen ist, muss es auch wieder an den richtigen Platz eingeräumt werden“, erklärt Falk. Da aber ohnehin jeder Feuerwehrler genau weiß, wo sich was im Wagen befindet, war auch das Einräumen für die Truppe eine leichte Übung. Nun sind die Fahrzeuge wieder einsatzbereit und zur Stelle, wenn’s brennt.

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