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Annelie Hermann zeigt am Kirchplatz ihren Starnberg-Adventskalender. Nicht nur auf dem Titelbild, auch hinter den Tüchern ist ganz viel Starnberg zu entdecken. 

Für die Adventszeit

Ein Stück vom Paradies hinter jeder Tür

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Annelie Hermann aus Söcking hat einen Starnberger Adventskalender gemalt. Nun ist er im Handel erschienen.

Söcking – Annelie Hermann ist ein Multitalent: Als Keramikerin hat sie ihre Ausbildung in Landshut auf einer Meisterschule absolviert, als Flötistin spielt sie in angesehenen Orchestern und trat gerade im Prinzregententheater in München in einem Benefizkonzert auf, als Chorsängerin hat sie 30 Jahre den Motetten-Chor unterstützt. So lange sie denken kann, zeichnet und malt sie. Und dann gibt es noch eine große Leidenschaft: Sie sammelt seit dreißig Jahren Adventskalender, und das, obwohl sie findet, dass es „so viele schreckliche gibt, mit Schokolade und so“. Also hat sie kurzentschlossen zu Stift und Farbe gegriffen und sich und ihren Kindern einen eigenen gemalt und damit ihr inneres Kind wachgeküsst.

Jetzt freut sie sich, dass ihr Adventskalender in einer zweiten Auflage nochmals erscheint. Bei ihm öffnen sich die Türchen ins Starnberger Leben. Immer getreu ihrem Adventskalendermotto „Wir sind auf der Erde, und hinter dem Türchen findet man ein Stück Paradies“. Ein Gegenentwurf zum irdischen Dasein? Nicht unbedingt. Auch auf Erden kann es poetisch zugehen, wie die Szenerie auf dem Blatt mit den 25 Türchen zeigt – ja es sind 25, für Heiligabend gleich zwei. Und so manches Mal findet der Betrachter hinter den Türchen eine verwandelte Szene. Erst kloppen sich zwei Buben, dann umarmen sie sich, erst streiten sich zwei Erwachsene, dann reden sie miteinander.

Alles, was schön und wichtig ist in Starnberg, findet sich auf diesem Kalender. Das St.-Josefs-Kirchlein, das ehemalige Schloss, das alte Rathaus, die Schlossberghalle, die katholische Kirche St. Maria, die evangelische Friedenskirche, das Spielhaus, der Horngacher Harfenbau, der Tutzinger Hof und der Kirchplatz. Auf dem nur 50 mal 34 Zentimeter großen Blatt sind viele alten Gebäude vorhanden und so manches Mal wird sich der Starnberger die Tränen aus den Augen wischen, weil es dieses Stück Starnberg inzwischen nicht mehr gibt, wie zum Beispiel die Buchhandlung Greiner oder den Seufzerberg als Rodelberg.

Gerade das macht auch den Reiz des Kalenders aus, und weil die Künstlerin detailverliebt ans Werk gegangen ist, lässt sie auf dem Wimmelbild zig Kinder, Eltern, Omas, Opas, einen Nikolaus und natürlich auch Engerl auftreten. Eine lebhafte Szenerie, in der man auch den einen oder anderen bekannten Starnberger entdecken kann. Metzger Kandler läuft jedenfalls mit einer Wurst in der Hand Richtung Tutzinger Hof, und hinter einem Türchen soll auch ein Engel mit Feuerlöscher versteckt sein. Für den Fall, dass es mal brennt.

Der Starnberger Adventskalender ist im Allitera Verlag erschienen und über den Buchhandel zu beziehen. Er kostet 9,90 Euro.

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