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Die Katze und ihr Fanclub: Christa Vögele, Angie Gablonz, Christina Hermann, Tanja Wieber mit Katze „Cookie“, Marion Gließner, Janine Müller, Franka Haase, Annett und Martin Rathgeber (v.l.) beim Infotag im Starnberger Tierheim, an dem sich auch der Verein „Katzentatzen“ beteiligt hatte.

Infotag im Tierheim Starnberg

Ein Tag für Katzen-Fans

Katzenbesitzer und solche, die es werden wollen, konnten sich am Sonntag im Starnberger Tierheim über die Stubentiger schlau machen. In Kooperation mit dem Verein „Katzentatzen“ lud das Tierheim zum Infotag ein. 

StarnbergDie Katze stand am Sonntag im Mittelpunkt eines Infotags im Tierheim Starnberg. Der Tag war eine Kooperation des Tierschutzvereins und des Vereins „Katzentatzen“, der sich sich um herrenlose Katzen und tote Fundtiere kümmert.

Im Tierheim Starnberg sind derzeit 25 Katzen untergebracht. „Im vergangenen Jahr konnten wir 140 Katzen weitervermitteln“, berichtet die stellvertretende Tierheimleiterin Tanja Wieber (40). Am Infotag gab es eine Führung durch das Tierheim, so dass Besucher selbst einen Blick auf einige Katzen werfen konnten. Stefan Kürschner (50) und Tochter Aiyana (14) aus Dießen haben ein Auge auf eine Katze geworfen. „Wir sind am überlegen, uns wieder eine Katze zuzulegen. Nachdem wir schon einige Katzen und Hunde hatten, sind wir im Umgang bereits erfahren“, berichten die beiden. 

Bettina Krone lobt die Arbeit des Starnberger Tierheims

Der zwölfjährige Kater Karlsson hat es ihnen besonders angetan. „Wir kommen nächste Woche wieder und schauen uns alles noch einmal genau an“, sagen sie. Bettina Krone aus Pöcking hat bereits eine Katze: die achtjährige Izzybella. „Ich habe sie damals aus einem Tierheim in Florida mitgenommen“, erzählt sie. Sie lobt das Tierheim: „Die Arbeit wird ist ganz toll. Die Tiere werden sehr sauber gehalten und gut verpflegt. Der Kunde kann sich darauf verlassen, die Tiere in einem sehr guten Zustand zu erhalten.“

An einem Infostand gab die Katzenverhaltensberaterin Katja Rüssel (42) Tipps zum richtigen Umgang und war offen für alle Fragen. Ihr Rat für den richtigen Umgang mit einem neuen Tier? „Man muss der Katze und sich selbst Zeit lassen anzukommen. Durch Zwang und Druck erreicht man nämlich gar nichts.“ Stattdessen rät sie zu Leckerlis oder Streicheleinheiten. Was kann der Katzenbesitzer tun, um Übergewicht beim Tier zu vermeiden? „Wichtig ist viel Bewegung. Auch bei Wohnungskatzen gilt es dafür zu sorgen. Katzen brauchen, ähnlich wie Hunde, viel Zeit.“ Katja Rüssel hat selbst vier Katzen. „Ich habe alle aus Tierheimen oder aus zweiter Hand von Bekannten übernommen.“ Ihr Fazit: Katzen aus dem Tierheim seien auf keinen Fall schwieriger im Umgang. „Vor dem Kauf sollte der Interessent sich beraten lassen und sich umschauen, anstatt überstürzt ein Tier zu kaufen. Es ist wichtig zusammenzupassen“, weiß sie.

Der Verein „Katzentatzen“ engagiert sich für die Tiere

Und was macht der Verein „Katzentatzen“? „Wir besuchen oft Höfe und sorgen dafür, dass die Katzen dort kastriert werden. Tote Tiere finden wir besonders oft am Straßenrand. Wir versuchen die Besitzer ausfindig zu machen, da das von der Gemeinde oft nicht übernommen wird“, berichten Janine Müller (Vorstand Öffentlichkeitsarbeit) und die zweite Vorsitzende Marion Gleißner. Es gebe zudem die Möglichkeit, eine Patenschaft zu übernehmen, denn: „Manche Katzen sind scheu und bleiben unvermittelbar.“  kpa

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