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Wie unterschiedlich Brot schmecken kann (v.l.): Das testeten der oberste Wirtschaftsförderer im Landkreis, Christoph Winkelkötter, Brotprüfer Manfred Stiefel, Bäckermeister Thomas Böck, VR-Bank-Mitarbeiter Stephan Kaufmann und Bäck ermeister Willi Boneberger in der VR-Bank in Starnberg.

Brotprüfung in Starnberg

Schöne Bestätigung für drei Bäckermeister

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Drei Bäckermeister aus dem Landkreis Starnberg unterzogen sich auch dieses Jahr wieder den kritischen Geschmacksknospen eines Brotprüfers des Deutschen Brotinstituts. Bis auf eine Brotsorte wurden alle Produkte mit den Noten gut oder sehr gut ausgezeichnet.

Landkreis – Die Brotprüfung ist ein lieb gewordenes Ritual, der sich einige Bäckermeister aus dem Landkreis jedes Jahr unterwerfen. Die Bäckerei Benedikter aus Andechs, die Bäckerei Böck aus Oberpfaffenhofen und die Bäckerei Boneberger aus Gilching haben ihre Produkte Brotprüfer Manfred Stiefel vom Deutschen Brotinstitut zur Verfügung gestellt. Er probierte, betastete und untersuchte. Und kam zu dem Schluss: Alle Brotsorten, Semmeln und Brezen erhalten die Note gut oder sehr gut. Lediglich das ligurische Dinkelbrot der Bäckerei Boneberger ging ohne Bewertung aus.

Die Teilnahme an der Brotprüfung ist freiwillig. Dieses Jahr lagen vor dem Prüfer 37 verschiedene Brotsorten. Er kontrollierte Form und Aussehen der Backwaren, die Eigenschaften der Kruste, wie die Krume, also das Innere eines Brotes beschaffen ist. Dabei sollten die Poren in der Krume gleichmäßig verteilt sein – schon aus praktischen Gründen: „Sonst kann man die Butter nicht gleichmäßig verteilen“, heißt es in einer Mitteilung des Instituts. 

Brotstruktur, Geruch und Geschmack sind ausschlaggebend für die Bewertung

Die Struktur eines Brotes spielt bei der Bewertung eine Rolle sowie der Geruch und der Geschmack. In der VR-Bank in Starnberg war Prüfer Manfred Stiefel recht zufrieden. Von den 37 getesteten Broten erhielten 24 ein „sehr gut“, fünf davon sogar im dritten Jahr in Folge, so dass sie mit Gold ausgezeichnet wurden.

Die Bäckerei Benedikter ging ausschließlich mit Broten ins Rennen, kassierte fünfmal die Note 1 und viermal die 2. Bäckermeister Thomas Böck hatte auch Brezen und Knauzer, eine Semmel, dabei, letztere ist laut Brotprüfung sehr gut. Insgesamt erhielt Böck achtmal ein „sehr gut“ und viermal ein „gut“. Bäcker Willi Boneberger hatte Semmeln und Brot im Gepäck und ging mit elf „sehr gut“ und drei „gut“ nach Hause.  

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