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Dieses Team aus Organisatoren und Kuratoren entwickelte ein abwechslungsreiches Programm. 

Musik, Theater und Fotografie

Programm im Starnberger Kulturbahnhof rollt an

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Im historischen Gebäude am Starnberger Seebahnhof sind von September bis Dezember elf Kulturveranstaltungen geplant. Bei der Programmvorstellung sprach Bürgermeisterin Eva John auch über die geplante Sanierung der Räumlichkeiten.

Starnberg – Eine Expedition ins Tal des Glücks, Volkslieder zum Mitsingen und ein riesiger Oktopus mitten im Wartesaal für allerhöchste Herrschaften – das Programm für das zweite Halbjahr am Starnberger Kulturbahnhof verspricht aufregend zu werden.

Bürgermeisterin Eva John stellte die anstehenden Veranstaltungen und Ausstellungen mit den Organisatoren am Donnerstag in dem historischen Gebäude am Starnberger See vor. Dabei betonte sie, dass die Stadt am Bahnhof See als Kulturzentrum festhalten wolle. Zudem habe John vor, dem Stadtrat demnächst architektonische Ausschreibungen für die geplante Generalsanierung des Gebäudes (wir berichteten) vorzuschlagen. „Wir wissen, dass wir im Kulturbahnhof eine großen Schatz haben, den wir bewahren müssen“, sagte sie. „Wir sind stolz auf alles, was sich hier entwickelt hat.“ 

Elf Veranstaltungen sind bis Anfang Dezember geplant

Kulturmanagerin Elisabeth Carr stimmte zu. In den vergangenen Jahren sei ein illustres Programm geschaffen worden, das von Starnbergern und Besuchern gut angenommen werde. „Es ist schön, dass es weitergeht“, freute sie sich. „Der Zug rollt.“ Elf Veranstaltungen sind von Mitte September bis Dezember geplant. Den Anfang macht „TSUM, eine Himalaya-Expedition in das Tal des Glücks“. Die Ausstellung zeigt von 18. September bis 13. Oktober in der Schalterhalle Bilder und Texte, die die Künstler Titus Arnu und Enno Kapitza bei einer Reise durchs abgelegene Tsum-Tal im Himalaya anfertigten.

Weiter geht es mit einem „Musikalischen Salon 1. Klasse“. Im Wartesaal für allerhöchste Herrschaften spielen Esther Schöpf und Norbert Groh am 20. September Violine, Klavier und Akkordeon. Das nächste musikalische Schmankerl sind die Wanderlust Songs von Miriam Green. Die Sängerin tritt am 11. Oktober ebenfalls im Wartesaal auf. „Sie hat Oboe studiert und setzt sich in ihren Songtexten damit auseinander, was in der Welt passiert“, erzählte Cornelia Lee-Winsor. Die Leiterin der Starnberger Musikschule hat Miriam Green für den Auftritt gewinnen können.

Theater und Volksliedabend sind geplant

Neben weiteren musikalischen Veranstaltungen, unter anderem einem Volksliedabend zum Mitsingen am 7. November, ist auch für kleine Gäste etwas geboten: Das Theaterstück „Wenn ich groß bin, werde ich Seehund“ mit Christiane Ahlhelm können sich Kinder ab fünf Jahren am 23. November im Kulturbahnhof anschauen. Welche Rolle der Oktopus spielt, wollte Veranstaltungsorganisatorin Verena Fincke vorab nicht verraten. Das komplette Programm können Interessierte im Internet unter www.starnberg.de einsehen.  

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