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Lächelt, wenn es passt: Die Ergebnisse der „Smileys“ wie in Landstetten stehen online. 

Laut Messwerten aus zweitem Quartal

Die „Smileys“ wirken

Wer einen „Smiley“ in der Nähe hat, kann auf der Internetseite der Stadt die Daten nachsehen. Es gibt Stellen, an denen die Geschwindigkeitsbegrenzungen eingehalten werden.

Starnberg Die aktuelle Liste der Messwerte erfasst Ergebnisse aus dem zweiten Quartal von März bis Ende Juni. Insgesamt sind 43 Messstellen aufgelistet. Die „Smileys“, die nur die Geschwindigkeit messen und anzeigen, nicht jedoch Fahrzeuggröße und andere Daten, stehen an Straßen mit Geschwindigkeitsbegrenzungen zwischen 30 und 70 km/h, wobei 30 und 50 die Masse ausmachen.

Die Geräte messen sowohl die Geschwindigkeit beim Einfahren ins Messfeld als auch beim Ausfahren. Diese Werte werden von der Stadt veröffentlicht, zudem der sogenannte V85-Wert, der die Geschwindigkeit der ersten 85 Prozent der Fahrzeuge angibt, mithin eine Art Trendmeldung, wie gut oder schlecht sich Fahrer dort an die Limits halten. Insbesondere bei Messungen an Ortsaus- oder Ortseingängen weichen die V85-Werte erheblich ab.

Die positiven Auswirkungen seien laut Rathaus deutlich zu bemerken

Für die Stadtverwaltung stehen weniger die reinen km/h-Zahlen im Mittelpunkt: „Die ,Smileys‘ dienen hauptsächlich dazu, die Aufmerksamkeit der Autofahrer auf die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit zu lenken, das Gefahrenpotenzial in den jeweiligen Bereichen zu verringern und auch zu motivieren, den ,grünen‘ Smiley zu sehen. Die positiven Auswirkungen sind deutlich zu bemerken“, teilte das Rathaus auf Anfrage mit. In 90 Prozent der Fälle zeige sich, dass Autofahrer die Geschwindigkeit anpassten, während sie durchs Messfeld fahren. Und: „Die Daten dienen hinsichtlich des gemessenen Verkehrsaufkommens und der Geschwindigkeiten als planerische Grundlagen für Baumaßnahmen und für alle verkehrsrechtlich zu bewertenden Maßnahmen.“  

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