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Mit einem alten Strafzettel wollte ein Falschparker in Starnberg einen neuen vermeiden - vergebens. (Symbolbild)

Starnberger Seepromenade

Mann will Polizei mit altem Strafzettel täuschen - dann ist sein Auto weg

So leicht lässt sich ein Polizist nicht täuschen: Ein Autofahrer wollte einen Strafzettel umgehen, indem er einen aus München ans Auto heftete. Danach musste er seinen BMW auslösen.

Starnberg – Kaum zeigt sich die Sonne, strömen Ausflügler nach Starnberg – und das Parkchaos insbesondere im Bereich der Seepromenade nimmt seinen Lauf. Die Polizei musste bereits abschleppen lassen.

Falschparker am Starnberger See: Polizei kündigte schärfere Kontrollen an

Oliver Jauch, Verkehrssachbearbeiter bei der Starnberger Polizei, hatte schärfere Kontrollen angekündigt. Am Dienstag waren Beamte unterwegs und beanstandeten mehrere Falschparker. Einer trieb es allerdings auf die Spitze. „Ein besonders schlauer Zeitgenosse meinte, die drohende Verwarnung umgehen zu können, indem er einen Verwarnungszettel unter seinen Scheibenwischer klemmte, den er am Vormittag in München bekommen hatte“, berichtete Jauch. Damit lassen sich Polizisten nicht täuschen, denn ein Blick reichte, um „den ungeschickten Versuch“ zu entlarven. Der kommt den Autofahrer nun besonders teuer zu stehen.

Auch interessant: Groß-Kontrollen in Bremen legen Verkehr lahm - Autofahrer drehen durch, berichtet nordbuzz.de*

Missachtete Autofahrer Verbotsschild in Starnberg bewusst?

Weil davon auszugehen sei, dass der Fahrer das Verbotsschild nicht einfach nur übersehen, sondern bewusst missachtet habe, müsse er das doppelte Verwarnungsgeld entrichten. Da der BMW auch noch so falsch geparkt war, dass er andere behinderte, ließ die Polizei den Wagen abschleppen. Er wurde auf einem anderen Stellplatz in Starnberg abgestellt. Jauch: „Da der Fahrer keinen Wohnsitz in Deutschland hat, musste er all diese Kosten zahlen, bevor er seinen BMW wieder in Empfang nehmen konnte – somit war sein Ausflug an den Starnberger See wohl deutlich teurer als geplant.“

Stadt will Parkchaos an Promenade in Starnberg Ende setzen

Die Polizei wird in den kommenden Wochen verstärkt im Bereich der Starnberger Seepromenade kontrollieren und im Wege stehende Fahrzeuge abschleppen lassen. Die Stadt will dem Parkchaos insbesondere an der südlichen Promenade durch eine neue Verkehrsregelung und eine neue Schranke ein Ende machen. In wenigen Tagen soll der Beschluss dafür fallen. 

Von einem „Chaos“ an Unterem Seeweg und Seepromenade berichtet Starnbergs Polizei: Über die Feiertage Ende April musste sie dort fast 30 Mal eingreifen. Nun soll bis Ende Mai eine neue Verkehrsregelung umgesetzt werden, berichtet Merkur.de.

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