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Die Darbietungen der Musikschüler bei der staaden Stund ließen die Zuhörer in der Schlossberghalle für einige Zeit den Stress und die Hektik der Vorweihnachtszeit vergessen. 

Musikschule Starnberg

Staade Stund in der Schlossberghalle - so schön, so stimmig, so staad 

Weihnachtslieder, Geschichten und Verse trugen Schüler der Musikschule Starnberg am Freitag in der Schlossberghalle vor. Wie schon in den Jahren zuvor verzauberten sie auch dieses Mal wieder ihr Publikum. 

Starnberg – Die staade Stund in der Schlossberghalle ist nach Meinung von Schulleiterin Cornelia Lee-Winser eine der schönsten und erfolgreichsten Veranstaltungen der Musikschule Starnberg. Am Freitagabend präsentierten die Schüler wieder weihnachtliche Weisen, Geschichten und Verse zur Adventszeit. Heuer war die staade Stund besonders innig, war es doch die letzte, die Musikschullehrerin Petra Noth organisierte, ehe sie demnächst in Ruhestand geht.

Sie unterrichtet Hackbrett und Akkordeon und hat die Veranstaltung vor 26 Jahren ins Leben gerufen. Damals noch in einem privaten Wohnzimmer, wie Cornelia Lee-Winser erzählt. Längst sitzen, so wie diesmal, rund 200 Gäste bei Kerzenlicht an den von Elternbeirat und Förderkreis weihnachtlich dekorierten Tischen und genießen die feierliche Adventsstimmung, die gleich mit den ersten Takten aufkommt, als die Damen mit den Veeh-Harfen das Weihnachtskonzert eröffneten. Mit dem Klassiker „Der Heiland ist geboren“ verzaubern sie das Publikum mit engelsgleichen Klängen.

Aus dem Kinderchor ertönten herzerwärmende Stimmen 

Rein, klar und unschuldig klingt auch der Kinderchor mit seinen Weisen, die direkt aus dem Himmel zu kommen scheinen. Es sind hinreißende und herzerwärmende Stimmen und Lieder, die in Tracht und Glitzerkleidchen präsentiert werden. Auch die „Froschkönige und Flitzebögen“, die Cornelia Lee-Winser und Katharina Schüler unterrichten, begeistern mit froh und munter gefiedelten Weihnachtsklassikern, während die Volksmusikgruppe von Petra Noth traditionelle Stubnmusi auf Zither und Hackbrett spielt.

Der Kinderchor von Leonore Laabs wechselt schon mal das Genre und rezitiert dieses Mal auch gemeinsam ein Gedicht. Da muss das Tempo stimmen, was kein Problem für die Kinder ist. Das Gitarrenensemble von Patrick Bethke entführt derweil mit Solveighs Lied in südliche Kulturen, bevor die perlenden Klänge am Marimbafon, die Leander Kaiser mit Midas Dingemanse und Benjamin Georgiew einstudiert hat, das Publikum beglücken. Dazu gibt es noch tolle Geschichten, die Karen Breit und Sophie Lehmann vorlesen. Die Zeit ist zurückgedreht, der Weihnachtsstress weggezaubert, die Welt scheint stillzustehen. Bis zum „Es wird scho glei dumpa“. Da summen alle innig mit.  

Am Starnberger See steht jetzt eine ganz besondere Immobilie zum Verkauf. Eine Wohnung im kaiserlichen Schloss von „Sissi“. Allerdings hat die einen fürstlichen Preis.

von Astrid Amelungse-Kurth

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