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Stefan Frey gibt Vorsitz der Starnberger CSU ab

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Von: Peter Schiebel

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Der Vorstand der Starnberger CSU nach der Wahl 2017: Vierter von links Stefan Frey, daneben Dr. Charlotte Meyer-Bülow
Der Vorstand der Starnberger CSU nach der Wahl 2017: Vierter von links Stefan Frey, daneben Dr. Charlotte Meyer-Bülow © Andrea Jaksch

Stefan Frey wird bei der Mitgliederversammlung der Starnberger CSU am Mittwoch nicht wieder für den Vorsitz kandidieren. Stattdessen wird er Dr. Charlotte Meyer-Bülow als seine Nachfolgerin vorschlagen.

Starnberg – Die Starnberger CSU bekommt einen neuen Vorsitzenden – oder vermutlich eher eine neue Vorsitzende. Stefan Frey wird sich in der Mitgliederversammlung des Ortsverbandes am morgigen Mittwoch, 15. Mai, nicht mehr für eine weitere Amtszeit zur Verfügung stellen. Das bestätigte der 43-Jährige gestern dem Starnberger Merkur. Dafür will er den Mitgliedern seine bisherige Stellvertreterin Dr. Charlotte Meyer-Bülow als neue Parteichefin vorschlagen. Er selbst werde noch für ein anderes Vorstandsamt kandidieren.

Frey will bekanntlich für die CSU als Landratskandidat bei der Kommunalwahl 2020 ins Rennen gehen. Das habe jedoch nur bedingt etwas mit dem Rückzug vom Parteiamt zu tun, sagte er. Zwar sei die Aufgabe zeitraubend, ebenso sein Stadtratsmandat. An erster Stelle stehe aber der Wunsch, den Ortsverband in jüngere Hände zu geben. Frey hatte den Vorsitz nach der Kommunalwahl 2014 übernommen. Die CSU habe damals am Boden gelegen, sagte er. „Jetzt sind wir gefestigt wie nie.“ Mit rund 200 Mitgliedern ist der Starnberger Ortsverband der größte im Landkreis.

Die Versammlung beginnt um 19 Uhr im Bayerischen Hof (Bahnhofplatz 12). Dabei will sich auch Patrick Janik den Mitgliedern vorstellen. Der Sprecher der UWG-Fraktion im Stadtrat will 2020 bekanntlich als gemeinsamer Bürgermeisterkandidat von CSU, UWG, SPD und BLS antreten. 

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