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Baum auf Bundesstraße - wie zwischen Starnberg und Söcking knickten an mehreren Stellen im Landkreis Starnberg Bäume um.

Tief über dem Fünfseenland

30 Einsätze durch Stürme - und zwei kaputte Dächer

Orkanböen beschäftigten die Feuerwehren am Sonntag im Landkreis Starnberg. Die Einsatzkräfte waren im Dauereinsatz.

Update Montag, 8.15 Uhr: Der Sonntagabend verlief ruhig im Landkreis Starnberg. Nach Angaben der Kreisbrandinspektion war der letzte Sturmeinsatz des Tages ein angeblich bei Inning auf die B 471 gestürzter Baum gegen 18.30 Uhr. Die Feuerwehr fand aber nichts. Die Zahl der Einsätze betrug damit 30. Für den Landkreis gelten weiter Warnungen vor stürmischen Böen mit Geschwindigkeiten bis 85 km/h, auch Gewitter sind möglich. 

Sturm im Landkreis Starnberg: Umgestürzte Bäume sorgen für Schäden

Update 18.40 Uhr: Inzwischen ist die Zahl der Feuerwehreinsätze auf fast 30 gestiegen. In Walchstadt und Seefeld trafen umstürzende Bäume Hausdächer und beschädigten diese. 

Update 16.20 Uhr: Die Zahl der Feuerwehr-Einsätze liegt derzeit bei etwa 20 - in zwei Stunden. Zumeist wurden Bäume abgeknickt; es gab aber auch weggewehte Anhänger, einen abgedeckten Fahrrad-Schuppen in Gilching und einiges mehr. Verletzt wurde nach bisherigem Stand niemand.

Update 15.40 Uhr: Ab sofort gilt für den Landkreis Starnberg eine Unwetterwarnung vor orkanartigen Böen mit 110 bis 120 km/h (Windstärke 11 bis 12). Die Warnung gilt zunächst bis 20 Uhr.

Schon am Nachmittag hatte der Sturm kräftig zugenommen und reihenweise Bäume umgeknickt. Mehrere Staatsstraßen und die B2 waren betroffen und zeitweise gesperrt. Mehr als ein Dutzend Feuerwehren waren oder sind im Einsatz.

Erstmeldung:

Starnberg - „Cornelius“, „Dragi“ und nun „Eberhard“: Sturmtiefs sorgen auch im Landkreis Starnberg für kräftige Böen. Der Samstag war jedoch ruhig, es gab Böen zwischen Windstärke 8 und 9. In Starnberg musste die Feuerwehr ausrücken, weil am Gebäude der Kreissparkasse in der Innenstadt die automatische Einholung von Markisen nicht funktionierte. 

„Dort waren aufgrund eines defektes am Windmesser einige Markisen noch ausgefahren die durch den starken Wind teilweise aus ihren Verankerungen gerissen wurden und auf den Fußweg fielen. Da durch das nicht unerhebliche Gewicht eine Gefahr für Passanten drohte wurden die Markisen eingefahren und vom Stromnetz getrennt“, teilte die Feuerwehr mit.

Daneben gab es vereinzelt umgestürzte Bäume; weitere Schäden sind nicht bekannt. 

Vor allem am Sonntagnachmittag sind Orkanböen möglich, es gibt Wetterwarnungen vor Windgeschwindigkeiten bis 115 km/h.

Sturmtief Petra fegte Anfang Februar durch Bayern und sorgte für Chaos. Nun stehen dem Freistaat sonnige Tage bevor, doch es droht erneut eine unruhige Nacht.

Sturmtief Sabine zieht über Deutschland hinweg. Für Bayern hat sogar die Warnapp Katwarn ausgelöst. Schulen bleiben geschlossen, alle Informationen gibt es hier.

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