Wegen 55 Euro Bußgeld

Telefonierender Radfahrer versucht vor Polizei zu flüchten

Ein 55-jähriger Radfahrer aus Starnberg hielt die Polizei am Samstagabend auf Trab. Er bekommt einen Bußgeldbescheid, doch damit die Beamten seine Personalien aufnehmen konnten, mussten sie sich erst einmal an die Fersen des flüchtenden Radfahrers heften.

Starnberg - Weil er sich wohl vor dem drohenden Bußgeldbescheid drücken wollte, versuchte ein 55-jähriger Mann aus Starnberg, auf seinem Fahrrad vor der Polizei zu flüchten. Er fuhr am Samstag gegen 18.30 Uhr mit seinem Fahrrad auf der Leutstettener Straße stadteinwärts und telefonierte dabei mit seinem Mobiltelefon.

Dies bemerkte eine Streife der Polizeiinspektion Starnberg. Die Beamten hielten den Radfahrer an der Leutstettener Straße an, redeten mit ihm und eröffneten ihm das Verwarnungsverfahren. Da fuhr der Starnberger plötzlich unvermittelt weiter. Er bog in die Josef-Jägerhuber-Straße ab. Dort versperrten ihm die Polizisten mit ihrem Dienstwagen den Weg. 

Der 55-Jährige musste vorübergehend gefesselt werden

Der Radfahrer versuchte sich zwischen der Fahrzeugtür und einem Grünstreifen vorbeizudrängen, wurde jedoch von einem der Beamten aufgehalten. Dabei kam er ins Straucheln und stürzte. Da er sich den Beamten gegenüber aggressiv zeigte, musste er sogar gefesselt werden. Er weigerte sich, seine Personalien anzugeben, weshalb ihn die Beamten auf die Dienststelle brachten. Schließlich gab er seine Personalien doch noch an, sodass ihm der Bußgeldbescheid über 55 Euro nun zugestellt werden kann.


Rubriklistenbild: © dpa / Friso Gentsch

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