+
Bei der Vergabe der Grundstücke am Wiesengrund ist ein Fehler passiert, der nun behoben werden muss. (Archivbild)

Um Rechtsstreit zu vermeiden

UWG schlägt weiteres Reihenhaus am Wiesengrund vor

  • schließen

Nach einem Fehler im Vergabeverfahren der Grundstücke am Wiesengrund in Starnberg hat die Gruppierung UWG nun einen Lösungsvorschlag: Vertreter sprechen sich dafür aus, 52 statt 51 Einheiten festzulegen. 

Starnberg – Die Panne bei der Vergabe der Reihenhausgrundstücke im Einheimischenmodell Am Wiesengrund wird am kommenden Montag, 9. Dezember, voraussichtlich den Stadtrat beschäftigen. Zwar hat Bürgermeisterin Eva John angekündigt, erst im Januar nach einer juristischen Prüfung des Vorgangs das weitere Vorgehen besprechen zu wollen. Nun aber will die UWG mit einem Dringlichkeitsantrag das Thema auf die Tagesordnung bringen. Einen entsprechenden Antrag haben die Stadträte Angelika Wahmke, Patrick Janik, Professor Otto Gaßner und Winfried Wobbe im Rathaus eingereicht. Ihre Idee: Das Einheimischenmodell soll um ein Reihenhaus erweitert werden – von 51 auf 52 Einheiten.

Das hätte zwei Folgen: Zum einen könnten die 51 Bewerber, die bislang eine Zusage haben, diese auch behalten. Zum anderen bekommt auch die Familie ein Grundstück, der beim Vergabeverfahren irrtümlich zehn Punkte zu wenig gutgeschrieben wurden. Dieser Fehler führt seit einigen Wochen dazu, dass 23 Bewerber um ihren bereits zugesagten Bauplatz wieder bangen müssen und der Stadt möglicherweise eine Klagewelle droht (wir berichteten).

Im Gespräch ist auch eine Neuverlosung von Grundstücken

„Eine dritte Änderung des Bebauungsplans ist in bereits erfolgter mündlicher Abstimmung mit dem Landratsamt eine deutlich schnellere, unkompliziertere und bessere Lösung dieses Problems“, erklärt die UWG. Bislang ist eine Neuverlosung von 23 Baugrundstücken im Gespräch. Das hatten auf der Bürgerversammlung vor gut einer Woche mehrere Bewerber abgelehnt, die bereits eine Grundstückszusage hatten.

„Damit nicht erst eine weitere komplizierte Bewertung dieses Vorganges, einhergehend mit einer Entschädigung oder gegebenenfalls sogar Neuverlosung aller betroffenen Grundstücksanwärter, erfolgen muss, schlagen wir vor, am südlichen Rand des Baugebietes dieses um ein einziges Reihenhaus nach Osten zu erweitern“, schreibt die UWG.

Darüber hinaus spricht sich die Fraktion dafür aus, am südwestlichen Bereich des Wiesengrunds einen weiteren Spielplatz anzulegen. Der bisher geplante Spielplatz sei nämlich zu klein und durch die Nahversorgungswärmeanlage weiter dezimiert worden.  

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Nicht ausgeschildert, nicht genehmigt: Immer öfter Ärger mit Baustellen in Starnberg
Die Polizei stellt zunehmend fest, dass Baustellen in Starnberg nicht ausreichend gesichert sind, die Umleitungen nicht richtig ausgeschildert sind oder die behördlichen …
Nicht ausgeschildert, nicht genehmigt: Immer öfter Ärger mit Baustellen in Starnberg
Zwei BMW geknackt und Navis im Wert von je 3000 Euro gestohlen
Auf fest eingebaute Auto-Navis im Wert von 3000 Euro hatten es Diebe in Tutzing abgesehen.
Zwei BMW geknackt und Navis im Wert von je 3000 Euro gestohlen
Attacke mit Maßkrug
Beim Kehraus in der Unterbrunner Mehrzweckhalle hat es einen Zwischenfall gegeben. Ein 22-Jähriger schlug dabei einem 28-Jährigen einen Maßkrug  ins Gesicht. 
Attacke mit Maßkrug
Attacke auf Umladestation
Die geplante Umladestation des AWISTA KU bei St. Gilgen steht in der Kritik. Die Bürger für Gilching (BfG) und die Bürgerinitiative umweltfreundliche Asphaltmischanlage …
Attacke auf Umladestation

Kommentare