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Aus Sicht der Stadt Starnberg ausreichend: Lkw kommen auf der Söckinger Straße vom und auf das Firmengelände, auch wenn sie manchmal über den Gehweg fahren müssen. 

Prüfung bestätigt Position der Querungshilfe an der Söckinger Straße

Verkehrsinsel bleibt, Tonnage-Begrenzung kommt

Die Verkehrsinsel an der Söckinger Straße auf Höhe der Josef-Fischhaber-Straße bleibt bestehen. Das hat die Prüfung des Standorts durch die Stadtverwaltung ergeben. Brummi-Fahrer auf dem Weg durch Starnberg müssen hingegen bald Umwege fahren.

Starnberg– Querungshilfen kommen bei Fußgängern und Radfahrern gut an, bei anderen nicht – wie im Fall der mobilen Querungshilfe an der Söckinger Straße auf Höhe der Josef-Fischhaber-Straße. Inzwischen gibt es ein Ergebnis der Prüfung durch die Stadt – die Insel bleibt.

Seit etwa acht Wochen besteht die Querungshilfe, die vor allem eine sichere Überquerung für Fußgänger und Radfahrer in Richtung Maisinger Schlucht ermöglichen soll. Schon seit Jahren will die Stadt eine durchgängige Achse vom Bahnhof Nord dorthin schaffen – abseits der Hauptstraßen. Die Position der Querungshilfe sei in den vorhandenen Wegeverlauf mit Anschlusspunkten „optimal eingebunden“, so dass die vorhandenen Entwässerungseinrichtungen die Querung nicht beeinträchtigten und auf diese Weise keine Stolperfallen entstünden, teilte die Stadt seinerzeit mit.

Manch Lkw-Fahrer, der auf das Firmengelände daneben will, teilt diese Ansicht nicht. Insbesondere Sattelschlepper müssen bisweilen hin- und herrangieren. Einige Firmen kommen mit der neuen Lage gut zurecht, andere weniger. Deswegen hatte es einen Ortstermin gegeben, um die Lage zu erörtern. Dabei hatte die Stadt eine Prüfung zugesagt. Ergebnis: Die Insel bleibt vorerst, wo sie ist. Die Querungshilfe sei richtlinienkonform, sagt Bürgermeisterin Eva John. „Da kommt jeder rum“, auch wenn manche ein Stück über den Gehweg fahren müssten. Das sei akzeptabel. Die Stadt hatte auch Testfahrten vornehmen lassen, um die Probleme genauer zu untersuchen. „Sehr wichtig ist die gesicherte Querungsmöglichkeit“, hebt John hervor. Durch die Insel der Querungshilfe werde niemand behindert.

Die Insel ist derzeit nur ein Provisorium. Die endgültige Form soll ein Zebrastreifen mit Beleuchtung sein. Allerdings wird das noch dauern, denn derzeit, sagt John, finde man keine Firma, die dort zeitnah eine Beleuchtung installieren könnte. So wird es wohl 2020.

Die Querungshilfe gehört zu den vom Verkehrsausschuss beschlossenen Maßnahmen an der abgestuften Söckinger Straße, die inzwischen eine städtische Straße ist. Zu dem Maßnahmepaket auch für Hanfelder und Andechser Straße gehören, wo möglich, Fahrradschutzstreifen und eine Tonnage-Begrenzung für Lkw ab zwölf Tonnen. Gegen das hatte das Landratsamt keine Einwänder, doch wartet die Stadt auf eine formelle Anordnung. Die Anordnung aber muss aus rechtlichen Gründen sein. Kreissprecher Stefan Diebl zufolge soll der Bescheid noch in dieser Woche fertiggestellt werden. So habe man es auch mit der Stadt vereinbart. Man müsse noch den Beschilderungsplan des Staatlichen Bauamtes berücksichtigen, sagte Diebl.

Die Tonnagebegrenzung soll zwischen der B 2 und dem Kreisel bei Söcking für die Söckinger und Andechser Straße gelten und für die Hanfelder Straße zwischen Tutzinger-Hof-Platz und Waldkreuzung. Lkw mit mehr als zwölf Tonnen dürfen dann nicht mehr auf diesen Strecken durch Starnberg fahren, sondern über die Westumfahrung und die B 2. Lieferfahrzeuge und dergleichen sind ausgenommen. Bis die Regelung gilt, könnte es etwas dauern – es müssen viele, auch große Schilder im weiteren Umkreis aufgestellt werden.

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