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Viel Verkehr herrschte über die Feiertage in Starnberg.

Viele Einsätze an den Feiertagen

Chaos an der Seepromenade in Starnberg - nun ist neue Verkehrsregelung geplant

Von einem „Chaos“ an Unterem Seeweg und Seepromenade berichtet Starnbergs Polizei: Über die Feiertage musste sie dort fast 30 Mal eingreifen. Nun soll bis Ende Mai eine neue Verkehrsregelung umgesetzt werden.

Update vom 23. April: Das Park- und Verkehrschaos an Ostern im Bereich des Unteren Seeweges und der Seepromenade in Starnberg wird sich in dieser Form an Pfingsten (9./10. Juni) wahrscheinlich nicht wiederholen. Bis Ende Mai soll nämlich die neue Verkehrsregelung für diesen Bereich umgesetzt werden.

Wie berichtet, hatten Polizeibeamte an den Ostertagen fast 30 Strafzettel verteilt, weil Fahrer ihre Autos im Halteverbot, auf Rettungswegen oder auf Behindertenparkplätzen abgestellt hatten. Und das, obwohl die Sommersaison noch gar nicht begonnen hat. Die Polizei hatte deswegen nochmals auf die Notwendigkeit einer neuen Schranke hingewiesen. Die ist bestellt, sagte Bürgermeisterin Eva John gestern auf Anfrage. 

Seepromenade in Starnberg: Neuregelung soll bis Ende Mai in Kraft treten

Bis Ende Mai soll sie montiert werden – und damit wird die gesamte, von Stadtratsausschüssen beschlossene Neuregelung in Kraft treten. Unklarheiten über die Zufahrt zum MRSV, die jüngst im Verkehrsausschuss aufgetaucht waren, seien ausgeräumt worden. Dazu habe es auch einen Ortstermin mit dem neuen Vereinsvorstand gegeben, erklärte die Bürgermeisterin.

Die neue Regelung sieht eine Verlegung der Schranke an die Ecke Unterer Seeweg/Zufahrt von der Possenhofener Straße an der Unterführung vor. Zufahrt bekommt dann nur noch, wer Bedarf nachweisen kann – Lieferanten etwa, Parkberechtigte des „Undosa“ und andere. Behinderte können die Schranke mit einem Universalschlüssel (Euroschlüssel) öffnen. Die Zufahrt durch die Unterführung von der Possenhofener Straße wird verboten, nur noch die Ausfahrt erlaubt. Der Untere Seeweg ist damit nur noch über die südliche Zufahrt anfahrbar. Zudem fallen einige Parkplätze am Unteren Seeweg weg. Radfahrer sind von den neuen Regelungen ausgenommen.

Erstmeldung: Chaos an der Seepromenade in Starnberg - Polizei muss 29 Mal eingreifen

Starnberg – Fast 30 Verwarnungen stellten Polizeibeamte über Ostern allein im Bereich Unterer Seeweg/Seepromenade in Starnberg aus. „Es ist noch nicht einmal richtig Sommer, sondern es sind ,nur‘ schöne Tage an Ostern und schon herrscht am Unteren Seeweg und der Seepromenade Chaos“, urteilt Peter Madjar von der Starnberger Polizeiinspektion. Das Chaos war erwartbar, denn der Untere Seeweg scheint vielen, vor allem auswärtigen Besuchern als idealer seenaher Parkplatz geeignet. „Die Polizei musste an den Feiertagen mehrmals diese Straße anfahren, weil wieder mal einige Verkehrsteilnehmer meinten, für sie gelte die Straßenverkehrsordnung nicht“, erklärte Madjar. 18 Verwarnungen seien wegen Parken im Haltverbot, Parken im Fußgängerbereich und auf den Behindertenparkplätzen ausgesprochen worden, zudem elf Verwarnungen für Falschparker im Rettungsweg. 

Abschleppen ließ die Polizei kein Fahrzeug - aber nicht aus gutem Willen

Abschleppen ließ die Polizei kein Fahrzeug – aber nur, weil es zu viele andere Einsätze gab. Zweifel am Willen der Beamten lässt Madjar nicht aufkommen: „Sofern es die Einsatzlage aber zulässt, wird die Polizei die Falschparker im Rettungsweg und auf Behindertenparkplätzen konsequent abschleppen.“ Das Osterwochenende habe wieder einmal gezeigt, wie dringend eine Neuregelung der Verkehrssituation sei. 

Da die bestehende Schranke oft defekt und offen sei, fahren viele Autofahrer in den Fußgängerbereich und parkten dort, so Madjar. Die Stadt will die Schranke wie berichtet verlegen lassen, die Zufahrt rigoros beschränken und den Unteren Seeweg nur noch von Süden her befahrbar machen. Die Neuregelungen sollen demnächst umgesetzt werden, allerdings gab es noch Fragen der Erreichbarkeit der Grundstücke zu klären. 

ike

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