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Der kleine Dino Rabaukemann: Vorlesebuch von Autor aus Percha

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Von: Laura Forster

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Im Urlaub mit Dino Rabaukemann: Autor Christian Schene und seine beiden Söhne Mick und Luke (r.) freuen sich am Strand von Teneriffa auf den Erscheinungstermin des Vorlesebuches kommenden Freitag.
Im Urlaub mit Dino Rabaukemann: Autor Christian Schene und seine beiden Söhne Mick und Luke (r.) freuen sich am Strand von Teneriffa auf den Erscheinungstermin des Vorlesebuches kommenden Freitag. © privat

Die Vorlesebücher für seine Söhne gingen aus und die Langeweile wurde von Tag zu Tag größer – Christian Schene aus Percha hat die Corona-Zeit sinnvoll genutzt und ein Kinderbuch über die Abenteuer des kleinen Dinos Rabaukemann geschrieben. Kommende Woche startet der Verkauf.

Starnberg – Statt wie andere faul im Bett zu liegen, hat sich Christian Schene während der Corona-Pandemie jeden Morgen um kurz vor sechs Uhr aufgerafft, an seinen Schreibtisch gesetzt und ist für mehrere Stunden in die Welt des kleinen Dinos Rabaukemann eingetaucht – solange, bis das Homeschooling seiner Söhnen Mick (10) und Luke (7) rief.

Normalerweise hat der 47-Jährige mit der Vermietung seiner vier Appartements in Sölden im Ötztal genug zu tun, doch mit dem Beginn der Pandemie blieben die Gäste aus. „Irgendwann wurde es dann fad“, sagt Schene im Gespräch mit dem Starnberger Merkur. „Ich wollte das Beste aus der Zeit machen und kreativ werden.“ Dass ihm die Vorlesebücher für seine beiden Kinder im Lockdown ausgingen, brachte Schene auf eine Idee. „Ich habe mich gefragt, warum ich nicht einfach selbst ein Kinderbuch schreibe“, erinnert er sich.

Gesagt, getan. Kapitel für Kapitel schrieb er im Lockdown die Geschichte des Dinos Rabaukemann und seiner Freunde auf. Auf 112 Seiten erzählt der 47-Jährige die spannenden Abenteuer des kleinen Sandburg-Dinosauriers, der Flugsaurier-Dame Dori und des Titanoboas Titano – ihre Reise führt von Thailandien über Mallorcanien bis zu den Seychellinien. „Auch das Coronavirus kommt kurz im Buch vor“, sagt Schene, der unter dem Pseudonym Stan Orrit Öldens veröffentlicht, das für seine Lieblingsorte Starnberg, Torri de Benaco und Sölden im Ötztal steht. „Allerdings als Hobbit-18-Virus, das für leere Strände in Mallorcanien und maskentragende Menschen sorgt.“

Illustrator Nils Eckhardt an seinem Arbeitsplatz. 
Illustrator Nils Eckhardt an seinem Arbeitsplatz.  © privat

Jedes fertige Teilstück las Schene seinen Kindern vor. „Ich habe gemerkt, dass die Geschichte bei ihnen ankommt.“ Seine beiden Söhne haben zusätzlich mit eigenen Ideen und Formulierungen die Abenteuer des Dinos Rabaukemann beeinflusst. „Sie sind ein Teil des Buches.“

Während Schene den Text schrieb, zeichnete der Herrschinger Illustrator Nils Eckhardt die Bilder. „Ich bin durch Zufall im Internet auf Nils gestoßen“, sagt der Autor. „Das war ein absoluter Glücksgriff. Alles was ich im Kopf hatte, konnte er perfekt umsetzten.“ Über 60 Illustrationen zeigen die Geschichte des kleinen Dinosauriers und seiner Freunde. „Alle Bilder sind am Computer entstanden“, sagt Eckhardt. „Da besteht die Gefahr, dass sie im späteren Druck nicht so farbintensiv erscheinen.“ Das Ergebnis des Vorlesebuchs könne sich jedoch sehen lassen.

Insgesamt sechs Monate haben Christian Schene und Nils Eckhardt an „Der kleine Dino Rabaukemann“ gearbeitet – von der ersten Idee bis zum finalen Druck. Der Dino Rabaukemann wird im Selbstverlag erscheinen. „Am 12. November ist es endlich soweit“, freut sich der 47-JLährige. 1000 Exemplare werden vorerst gedruckt – 200 Vorbestellungen sind schon eingegangen. Zu kaufen sein wird das Buch über den Amazonshop des Autors oder die Webseite www.dino-rabaukemann.de. Preis: 14,90 Euro. „Ein zweiter Band ist auf jeden Fall geplant“, sagt Schene. Im Dezember will er mit dem Schreiben starten, Anfang April sollen dann die Bilder gezeichnet werden.

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