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Rebecca Wahmke (2. von links) und ihre Mitstreiterinnen kämpften für eine Hundewiese in Percha.

Erholungsgebiet

Erholungsflächenverein lehnt Hundestrand in Percha ab

Das Landratsamt hat einen Badeplatz für Hunde am Starnberger See in Percha abgelehnt.

Percha - Das Landratsamt hat einen Badeplatz für Hunde am Starnberger See in Percha abgelehnt. Die von Rebecca Wahmke ins Auge gefasste Fläche am Nordende des Erholungsgebietes in Percha (wir berichteten), steht definitiv nicht zur Verfügung. Die Stadt hatte die Anfrage nach der Petition, die von 999 Internetnutzern unterzeichnet worden war, ans Landratsamt weitergeleitet. Denn: Das vorgeschlagene Grundstück liegt im Bereich des Badegeländes Percha und gehört dem Erholungsflächenverein. An den hatte die Kreisbehörde die Anfrage auch weitergeleitet und eine klare Antwort bekommen, wie Kreissprecher Stefan Diebl auf Anfrage erklärte. 

Der Verein habe abgelehnt, vor allem, weil er Konflikte mit den anderen Badegästen fürchtet. Sollte man einen Hundestrand dort zulassen, würde der Bereich von anderen Gästen wohl gemieden. Zudem gebe es das Hundeverbot, das der Landkreis verhängt hat und das jedes Jahr zwischen 15. Mai bis zum 15. September gilt, nicht ohne Grund – wegen Beschwerden. Für das Landratsamt ist die Sache erledigt. Für andere nicht: Stadtrat Michael Mignoli (BLS) erkundigte sich am Rand der jüngsten Hauptausschusssitzung, ob die Stadt angesichts der neuen Lage nach Alternativen suche. Bürgermeisterin Eva John will das verwaltungsintern prüfen. Mignoli brachte erneut die ehemalige Slipanlage an der Autobahn ins Spiel, die bereits mehrfach diskutiert worden war. Das könnte problematisch sein – die Brücke soll in einigen Jahren erneuert werden.

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