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Arbeiter, hier Alois Simml, haben den Streifen gestern markiert.

Innenstadtverkehr

Fahrradschutzstreifen in der Hanfelder Straße – Querungshilfe folgt

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Nach der Verkehrsfreigabe der Starnberger Westumfahrung haben die Arbeiten auf der Hanfelder Straße begonnen, um den Verkehrt dort neu zu regeln. 

Starnberg - Unabhängig von der Posse um das Söckinger Ortsschild haben am Dienstag auch Arbeiten auf der Hanfelder Straße begonnen. Von der Einmündung Max-Emanuel-Straße bis zur Alpspitzstraße legt die Stadtverwaltung stadtauswärts, also bergauf, einen Fahrradschutzstreifen an. „Damit haben wir überhaupt kein Problem“, sagte Oliver Jauch, Sachbearbeiter Verkehr der Polizeiinspektion Starnberg, dem Starnberger Merkur. „Wenn das hilft, dass mehr Radler auf der Straße und weniger auf dem Gehweg fahren, sind wir voll dabei.“ Trotz der Breite des Streifens von 1,50 Meter verbleibe auf der Fahrbahn genügend Platz für den motorisierten Verkehr.

Mit Einrichtung des Fahrradschutzstreifens ist das Parken auf dieser Seite der Hanfelder Straße automatisch verboten. Um die bestehenden Parkplätze im Bereich Königsberger Straße zu erhalten, soll der Streifen dort etwas verschwenkt werden. Einen Fahrradschutzstreifen dürfen Autofahrer übrigens „bei Bedarf“ überfahren, in der Regel sollte er aber frei bleiben.

Ebenfalls in diesen Tagen soll eine Querungshilfe über die Hanfelder Straße im Bereich Josef-Fischhaber-Straße/Max-Emanuel-Straße errichtet werden – „auch dem verschließen wir uns nicht“, sagt Polizeihauptkommissar Jauch. Dennoch haben Polizei und Stadtverwaltung unterschiedliche Auffassungen, was den genauen Standort betrifft. Jauch schlägt einen Bereich nördlich der Josef-Fischhaber-Straße vor, um nicht in Konflikt mit dem querenden Autoverkehr zu kommen. Bürgermeisterin Eva John hält dagegen die Fläche zwischen beiden Einmündungen für sinnvoller. „An dieser Stelle haben auch Fußgänger den höchsten Bedarf“, sagte sie dem Starnberger Merkur.  

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